Projekte

Embodied Generative Music

Im Projekt "Embodied Generative Music" befasste sich ein zentraler Untersuchungsstrang mit der Interaktion einer Tänzerin mit der Raum-Klang-Topologie. Mittels Motion Capturing wurden die Bewegungen der Tänzerin in Echtzeit verfolgt und zur Steuerung der Klangsynthese verwendet.

Verschiedene Bewegungs-/Klangzuordnungsschemata wurden zusammen mit den Tänzern entwickelt und im Rahmen der künstlerischen Studie "Bodyscapes" untersucht. Die Erfahrungen aus "Bodyscapes" führten zu der Klangskulptur "Random Access Lattice", welche das Verständnis einer bestimmten Art der Raum-Klang-Interaktion vertieft.

"Transbody" ist eine weitere Entwicklung der "Embodied Generative Music". Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem die Bewegungen der Tänzerin algorithmisch eine dynamische Figur erzeugen, welche in weitere Folge auf die Bühne projiziert wird. Auf Grundlage einer algorithmischen Analyse dieser dynamischen Figur wird in einem weiteren Schritt eine Klangstruktur synthetisiert.

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The Choreography of Sound

Im Projekt "The Choreography of Sound" dienen die Bewegungen der Tänzerin zur Steuerung der räumlichen Aspekte von Klangsynthese und -projektion. Auf diese Weise wird versucht, neue Interaktionen zwischen Tanz und Musik zu konstruieren.

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Klangräume

Das Projekt „Klangräume“ ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit, Einblicke in aktuelle Forschung und state-of-the-art Technologie zu bekommen. Innerhalb des Projektes werden zwei verschiedene Klangräume realisiert, die thematisch aufeinander abgestimmt sind und auf unterschiedliches Publikum abzielen. Der erste Klangraum beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Raum und Zeit in der akustischen Kommunikation, der zweite mit der Übersetzung von Datensätzen aus der Klimaforschung in räumlich erfahrbare Formen. Jeder Klangraum findet als Installation in Kooperation mit einer Kunstinstitution statt. Dabei wird eine neue Art der Interaktion von Mensch und Technologie exploriert.

Drei Elemente werden in den „Klangräumen“ miteinander verbunden, und erstmals in einem holistischen Framework evaluiert: Klang als Wissensvermittler, der interaktiv gesteuert wird und so embodiment ermöglicht. Dessen Kombination ist Sonic Interaction Design – SID. Das Projekt „Klangräume“ versucht durch mehrdimensionale Evaluierung von SID-Systemen - „in the wild“ und unter Laborbedingungen – eine Methodologie der ganzheitlichen Bewertung von akustischer Human-Computer-Interaction zu entwickeln.

Das Projekt „Klangräume“ möchte das in der Steiermark vorhandene Wissen zum Sonic Interaction Design (Kunstuniversität Graz/ Institut für Elektronische Musik und Akustik) und zur Human-Computer-Interaction (FH JOANNEUM Graz, Informationsdesign) zu einem interdisziplinären Untersuchungsfeld verbinden. Dabei bauen wir auf einem Portfolio laufender und abgeschlossener Forschungsprojekte auf und vergesellschaften deren Ergebnisse: einerseits wird eine breite Öffentlichkeit in HCI-Evaluierungsmethoden eingebunden, andererseits wird - durch die neuartige interaktive Präsentation von Forschungsergebnissen - ein partizipativer Diskurs angeregt.


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