Imperfect Reconstruction

Imperfect Reconstruction

erstellt am 25. November 2016

Eröffnung: Freitag, 25.11.2016, ab 19:00 Uhr

Wir laden Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Imperfect Reconstruction am 25. November 2016 ab 19:00 Uhr ins esc medien kunst labor ein!

Algorithmen wird zunehmend die Befugnis erteilt, Entscheidungen über unsere Leben zu fällen. Dystopische Szenarien gehen sogar so weit, die Menschheit als solche entbehrlich zu machen, wenn sogenannte künstliche Intelligenz in Zukunft unsere langsame biologische Evolution überholen wird. Aber jenseits des hergebrachten Verständnisses von Algorithmen als einer engen Verzahnung von Logik- und Kontrollstrukturen beinhalten diese auch eine spekulative Funktion, bewirken sie die Produktion von Materalien die gleichzeitig „fortwährend verunwirklicht“ werden (Parisi). Anders gesagt könnte gerade Imperfektion (Unvollständigkeit) im Zentrum von Algorithmen liegen und sie mit einer ihnen innewohnenden Poiesis ausstatten, aufgrund derer sie zu Verbündeten der Bewahrung von Freiheit werden.

Mit Lisa Horvath, David Pirrò, Hanns Holger Rutz
Projektionsdesign: Peter Venus

Erfahren Sie mehr über das Projekt:
esc.mur.at/de/projekt/imperfect-reconstruction

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dauer der Ausstellung: 25.11.2016 - 17.01.2017

Öffnungszeiten 29.11. - 16.12.2016: Di–Fr, 14:00–19:00 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei
Öffnungszeiten 17.12.2016 - 17.01.2017: Winterschlaf/Hibernation Phase - Die Installation ist in dieser Zeit nur in den Abendstunden und von außen zu sehen/hören!
Finissage: 17.01.2017, 18:00 - 22:00 Uhr - Art's Birthday und Finissage Imperfect Reconstruction

Interpolationen: Fr., 02.12.2016, 16:00 - 19:00 Uhr
Symposium mit Christa Brüstle, Luc Döbereiner, Gerhard Eckel, Klemens Fellner, Urs Hirschberg, Lisa Horvath, Reni Hofmüller, Veronika Mayer, David Pirrò, Hanns Holger Rutz, Reiko Yamada

Das Symposium "Interpolationen" nimmt sich zur Aufgabe, ForscherInnen und KünstlerInnen zusammenzubringen, deren unterschiedliche Zugänge und Sichtweisen auf das Algorithmische als Positionen und Möglichkeiten bestimmt werden, von denen aus sich Verbindungslinien zeichnen lassen. Dabei ist das Ziel gerade nicht, ein „vollständiges” Bild zu generieren, sondern die Distanzen und Lücken als positive Merkmale des Algorithmischen zu begreifen, all die Widerstände, die verhindern dass Gedanken und Bewegungen einen Abschluss finden.

Erfahren Sie mehr über das Symposium:
esc.mur.at/de/termin/interpolationen


Jahresausklang: Fr., 16.12.2016, 18:00 - 21:00 Uhr

- - - -

Gefördert von: Kulturamt der Stadt Graz, Kulturreferat des Landes Steiermark, Bundeskanzleramt Österreich - Kunst.
Mit freundlicher Unterstützung von IEM Graz und des Transpositions [Tp] Projekt (PEEK AR 257)

esc medien kunst labor, Bürgergasse 5, 8010 Graz, tel: +43 316 83 60 00, esc@mur.at, esc.mur.at



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