IKO-Sommerschule, IKO-Konzert, IKO-Symposium

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IKO-Sommerschule, IKO-Konzert, IKO-Symposium

erstellt am 06. September 2018

Abschluss des Forschungsprojekts „Orchestrierung des Raums durch Ikosaederlautsprecher“ Von 10. bis 14. September 2018 werden im MUMUTH die künstlerischen und wissenschaftlichen Forschungsergebnisse des FWF-PEEK-Projekts „Orchestrierung des Raus durch Ikosaederlautsprecher" (OSIL) im Rahmen einer mehrteiligen Veranstaltung vorgestellt und gefeiert.

IKO/OSIL-Konzert

Das Abschlusskonzert des OSIL-Projekts präsentiert einige der  wertvollsten Musikstücke, die für den Ikosaederlautsprecher (IKO) als  neues elektroakustisches Instrument komponiert und vom  Forschungsprojekt OSIL unterstützt wurden.

Der IKO ist ein leistungsstarker elektroakustischer Schallprojektor, ein  unscheinbarer aber kräftiger "Performer", dessen gesteuerte Schallbündel  eine elektroakustische Musik ermöglichen, die sich in Form skulpturalen  Klangphänonenen einzigartig in den Ligetisaal einschreiben lassen.

Den elektroakustischen Stücken ist eine ganz besondere Feinheit und  Skulpturalität zu eigen, die sich bei umgebenden Lautsprecheranordnungen  nicht ohne Weiteres ergibt: Die in den Raum gezeichneten skukpturalen  Klangphänomene und Klanguniversen davon kleben selten an Wänden oder  verlassen gar den Raum. Sie bevölkern das Innere des Raumvolumens. Die  gezeigten Kompositionen führen das Konzertpublikum durch intime, sanfte, sowie und äußerst kräftige und intensive Momente.

Gerriet K. Sharma leitet durch den Konzertabend.

Donnerstag 13. September 2018, 19.00 Uhr
MUMUTH, György-Ligeti-Saal

IKO/OSIL-Symposium

Das Symposium wird am Donnerstag Morgen eröffnet. Zum Auftakt werden die Hauptergebnisse des OSIL-Projekts kurz zusammengefasst und die Entstehungsgeschichte des Ikosaederlautsprechers (IKO) unter enger  Einbeziehung der Firma sonible beleuchtet, die 2016 damit begonnen hat,  den IKO als Instrument kommerziell verfügbar zu machen.

Am Donnerstag  Vormittag widmen sich die technischen Vorträge von Projektmitarbeitern  und internationalen Mitstreitern den elektroakustischen Eigenschaften,  der Ansteuerung des IKO, und der praktischen Virtualisierung des IKO.

Die Vorträge am frühen Donnerstag Nachmittag, auch von OSIL-Mitstreitern  und einem internationalen Gast, widmen sich den interessanten  psychoakustischen Nachweisen Objekten, die Schallprojektion im Gehör  entstehen lässt. Der Präzedenzeffekt, Lautstärkenunterschiede,  Bewegtheit und Klangzusammensetzung: Das alles spielt eine wichtige  Rolle dabei, wo Klangbausteine im Raum gehört werden.

Der späte Donnerstag Nachmittag widmet sich den ästhetischen,  künstlerischen und musikwissenschaftlichen Fragen von Skulpturalität, räumlicher Textur, klangbasierter räumlicher Wahrnehmung, gemeinsame Wahrnehmungsräume, und dem historischen Beispiel der Scherchen-Kugel als  einer der Vorläufer des IKO.

Für den Vorabend des Konzerts sind interaktive Demos mit 3 Hörstationen (2xStudiobühne+1xOrchesterproberaum) geplant, an denen die  psychoakustisch nachgewiesenen Hörobjekte sowie  Klangskulpturenkategorien individuell durchgehört werden können, und die  Virtualisierung des IKO (vIKO) in der Studiobühne individuell per  Kopfhörer dargeboten wird.

Am Abend findet das IKO-Konzert statt.

Das Symposiumsprogramm am Freitag Vormittag widmet sich den Ausblicken in  der Frage der Aufführungspraxis und Instrumentalität des IKO, der  Kombination des IKO mit anderen Musikinstrumenten, den neuen den  IEM-Würfellautsprechern und ihre Rundumklangwiedergabe mit Tiefe als  weiterführende Idee des OSIL-Projekts, sowie den Möglichkeiten zur  Tonwiedergabe von Mehrakanalformaten über den IKO.

Donnerstag 13. September (09.00-18.00 Uhr) und Freitag 14. September 2018 (09.00-13.00 Uhr, MUMUTH Proberaum

IKO/OSIL-Sommerschule

Die Sommerschule zum IKO ermöglicht Interessierten in individuellen  Zeitschlitzen mit einem der IEM-Ikosaederlautsprecher (IKO1, IKO2, IKO3)  oder den IEM Lautsprecherwürfeln zu arbeiten, und für die Zeit  dazwischen kann mit dem virtuellen Ikosaederlautsprecher (vIKO)  gearbeitet werden.

(Bereits ausgebucht)

Montag 10. September bis Mittwoch 12. September, MUMUTH (Proberaum, Studiobühne, György-Ligeti-Saal)
 
Alle Infos unter: iem.at/osil



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