Altar

Peter Ablinger
09.01.2003 - 18.10.2003

Künstlerisches Projekt


Ressourcen:

Programmheft Text

Zeichnung

Fotos Herstellung

Fotos Ergebnis

Altar

ALTAR


1) 3 Hörsäulen, mit je 2 Mikrofonen und 1 Kopfhörer, an 3 verschiedenen Orten im öffentlichen Raum
2) elektronische Studie mit obligatem Violoncello, D: 15'
3) Orchester und CD, D: 5'

Realisation (1): Winfried Ritsch
Programmierung (2 und 3): Thomas Musil
Dank ans IEM Graz

Auftragswerk der Donaueschinger Musiktage 2003
copyright 2003 by Peter Ablinger, distributed by ZEITVERTRIEB WIEN BERLIN
Orchester-Besetzung:

2 Flöten (auch Alt-Flöte in G)
2 Englisch Hörner
2 Klarinetten in B
2 Fagotte (auch Kontrafagotte)

4 Hörner in F
2 Trompeten in B
2 Posaunen
2 Baßtuben

Klavier (2 Töne pro Oktave sind um einen Viertelton tiefer gestimmt)

10 Violinen I
10 Violinen II
8 Violen
8 Violoncelli
6 Kontrabässe (Kb 1, 5 und 6 5-saitig)

Partitur in C
Dauer ca. 5 Minuten



Aufstellung:

übliche Orchesterverteilung
Lautsprecher zB. links und rechts der Bühne


Zuspiel-CD:

Linker Kanal: Zuspiel (Monosignal auf alle Lautsprecher)
Rechter Kanal: Klicktrack (für den Dirigenten)

Lautsprecher:

Anzahl und Größe entsprechen dem Orchestervolumen
Sub-Woofer für Frequenzen von 30-60 Herz erforderlich
Projektion ausschließlich aus der Richtung des Orchesterklanges

Klavierstimmung:

2 Töne pro Oktave sind um einen Viertelton tiefer gestimmt:
zwischen E und e4 sind alle e und alle a um 50 cent tiefer

Skala:

Das Tonmaterial besteht sowohl im Klavier als auch in allen anderen Instrumenten ausschließlich aus den Tönen:
c, d, e(-50c), f, g, a(-50c), b
(in allen Oktavlagen)

Mikrotöne:

Mikrotöne der Blechbläser durch Verlängerung des Hauptstimmzugs, durch Griffe oder mit dem Ansatz; es ist sehr darauf zu achten, daß die beiden Mikrotöne, tiefes a und tiefes e, nicht schwächer klingen als die anderen. (Das Holz verzichtet auf Mikrotöne)

Dynamik:

Der Dynamik, der Differenzierung und dem richtigen Verhältnis der Instrumente zueinander, ist die größte Aufmerksamkeit zu schenken. Notiert ist die „objektive“ Dynamik, daher: ein mp in der Viola muß ebenso laut klingen wie ein mp der Trompete. Gelegentlich steht ein (+) oder (-) hinter der Dynamikbezeichnung, welches bedeutet, daß der Ton kräftiger oder schwächer zu nehmen ist, um wie angegeben zu klingen.

Der Gesamtklang des Orchesters soll niemals laut werden.
Die Dynamikstufen sind eher etwas enger aufzufassen (daher: der Abstand zwischen den notierten f bis ppppp klingt tatsächlich eher mf bis ppp)

Ballance zwischen Orchester und Zuspiel-CD

Die Stadtgeräusche auf der Zuspiel-CD sind immer im Vordergrund,
das Orchester „begleitet“ die Zuspiel-CD – nicht umgekehrt!