Duplex-Konzert IEM(Graz) -IRCAM(Paris) über Internet

Winfried Ritsch
2010/10/04 - 2011/12/01

künstlerisches Projekt

Im Rahmen des EU-Kulturprojektes CO-ME-DI-A wird ein zweiteiliges Konzert, organisiert vom IEM Graz (Institut für Elektronische Musik und Akustik) und dem IRCAM Paris (Institut de recherche et coordination acoustique/musique) aufgeführt. Dabei werden die zwei Konzertsääle, das Teater im Palais an der Kunstuniversität Graz mit dem “Espace du projection” am IRCAM audiovisuell über den European Gigabit-Backbone zu einen verschmolzen, wobei Publikum und Performer sich gegenüber stehen.

Mi, 24.11.2010 “ 20h mit Lecture !

Do, 25.11.2010 “ 20h

freier Eintritt

Theater im Palais, Bühne

Leonhardstraße 15

8010 Graz

NetTrike

Choreographie: Christine Gaigg

Musik: Bernhard Lang

ZoomUp

Musik: Andrea Cera


Im Rahmen des EU-Kulturprojektes CO-ME-DI-A wird ein zweiteiliges Konzert, organisiert vom IEM Graz (Institut für Elektronische Musik und Akustik) und dem IRCAM Paris (Institut de recherche et coordination acoustique/musique) aufgeführt.

Dabei werden die zwei Konzertsäale, das Teater im Palais an der Kunstuniversität Graz mit dem "Espace du projection" am IRCAM audiovisuell über den European Gigabit-Backbone zu einen verschmolzen, wobei Publikum und Performer sich gegenüber stehen.

Bei NetTrike von Gaigg und Lang wird unter Verwendung die audio-visuellen Loop-Generatoren die 2 Orte künstlerisch Über das Internet verbinden und Interaktionen zwischen den Performern im virtuellen und realen Raum präsentieren. Cera wird bei ZoomUp Über auf das Spiel zweier Pianisten mit elektronischer Musik und Raumveränderungen reagieren.

 

NetTrike


Choreographie: Christine Gaigg (Graz)

Musik: Bernhard Lang (Graz)

Choreographie: Alban Richard (Paris)

Tänzer: Max Fossati (Paris)

Tänzerin: Veronika Zott (Graz)


30min


2 Choreographen, 4 Performer, 2 Metallplatten, Multi-channel Sound und 2 Video-Loop Generatoren


Die visuellen und auditiven Interventionen der Performer werden von den Choreographen auf der Bühne gesampelt. Die sich daraus ergebenden Loops beeinflussen die Tänzer und bilden so ein komplexes reaktives System, welches sich an das legendäre Werk Vtrike anlehnt. Das Stück kreiert eine Live-Dialektik zwischen dem Realen und dem Hyperrealen, dem Sich-Verlieren und Sich-Wiederfinden im virtuellen Raum.

NetTrike ist eine Adaption des Stückes Vtrike von Christine Gaigg und Bernhard Lang in Kollaboration mit Winfried Ritsch. Die Aufführung wird von dem Choreographen Alban Richard und den Tänzern Veronika Zott und Max Fossati komplettiert.


 

ZoomUp


Musik: Andrea Cera

Keyboard: Jean-Marie Cottet (Paris)

Keyboard: Heimo Puschnigg (Graz)


10min


2 digitale Keyboards und 2 Remote Computer


ZoomUp ist ein Dialog zwischen zwei Musikern die räumlich weit voneinander entfernt sind - einer in Graz, einer in Paris verbunden via Internet durch einen Fluss von digitalen Daten. ZoomUp's Performer spielen das gleiche Programm, die scheinbare Nähe wird aber durch Verschiebungen gestört, der Einheitsklang wird mittels Fading und Verstärker-Effekten gebrochen. Das Ergebnis ist ein musikalisches Wechselspiel aus Nähe und Distanz.