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Installationen

Im Rahmen von "Klangräume" werden die folgenden Klanginstallationen evaluiert und ausgestellt:

Gerhard Eckel

Zeitraum ist ein Klangenvironment, das die Auswirkungen des Verhältnisses von Raum und Zeit auf die musikalische Kommunikation erlebbar macht. Ein aleatorisches Ostinato erklingt aus unregelmäßig im Raum verteilten Lautsprechern. In einem kleinen Bereich im Raum erlebt man dieses als wohl synkopierten aber regelmäßigen Puls. Entfernt man sich von diesem Ort, zerfällt die Regelmäßigkeit zusehends bis am anderen Ende des Raums nur mehr eine chaotische Abfolge von Ereignissen hörbar ist. Durch die Veränderung der Hörposition explorieren wir einen rhythmischen Raum, der aus der Zeit gemacht ist, die der Schall braucht, um sich auszubreiten.

Martin Rumori

Parisflâneur ist eine interaktive Klangumgebung mit binauraler Wiedergabe über Kopfhörer, deren Position getrackt wird. Sieben unsichtbare, aber hörbare „Klanghüte“ sind im virtuellen Raum verteilt, die durch aufmerksame Annäherung, Zu- oder Abwendung aufgespürt werden können. Die „Hüte“ verkörpern alltägliche Klangsituationen aus Paris und Umgebung. Durch eine Duckbewegung kann jeweils einer der Klanghüte „aufgesetzt“ werden – die Zuhörer verlassen dabei die virtuelle Szene und tauchen ganz in die gewählte Aufnahme ein, die sie nun mit sich „herumtragen“. Durch eine erneute Duckbewegung wird der Hut wieder abgesetzt und verbleibt an der neuen Position in der virtuellen Szene.

Gerhard Eckel

Random Access Lattice ist eine Klangskulptur, ein immaterielles räumliches Objekt, das aus Klang besteht. Das Publikum erlebt die Skulptur indem es einen Lautsprecher durch ein unsichtbares Gitter von Klangaufzeichnungen bewegt und diese damit hörbar macht. Das Gitter ist so dicht gestaltet, dass nur ganz langsame Bewegungen zu nachvollziehbaren Klangsequenzen führen. Ein einzigartiges Gefühl der Verbindung von Bewegung und Klang entsteht. Es ist, als würde man den Klang berühren. Die kleinsten Variationen in der Bewegung werden im Klang reflektiert.

David Pirrò, Georgios Marentakis, Raphael Kapeller, Johanna Reiner

24 Mikrofone und 48 verteilte Lautsprecher verwandeln die Akustik des Raumes in eine reaktive, sich verändernde räumliche Klangskulptur. Schnipsel von geschredderten Zeichnungen bilden einen Berg. Ein Drucker druckt laufend neue Bilder, die ihm von außen zugeschickt werden. Die gedruckten Bilder flattern zu Boden und verschränken den Außen- mit dem Innenraum. Die Besucher*innen sind eingeladen, mit der begehbaren Skulptur zu interagieren und Teil des lebendigen Klangraums zu werden.