Computermusik

Computermusik

Die Entwicklung des Computers zu einem Metamedium hat in den letzten Jahrzehnten zu grundlegenden Veränderungen in der Komposition, Repräsentation, Produktion, Interpretation, Aufführung, Distribution, Vorstellung und Erfahrung von Musik geführt. Forschung im Bereich Computermusik beschäftigt sich mit Fragen, die sich aus diesen Veränderungen ergeben und verfolgt das Ziel, letztere besser zu verstehen, um sie aktiv mitgestalten zu können. Künstlerische Praxis und wissenschaftliche Forschung sind dabei eng miteinander verwoben und befruchten einander wechselseitig. Die Forschungsergebnisse manifestieren sich in Texten, Modellen und Software.

 

Sonifikation

Sonifikation ist das Übersetzen von Information für das Hören, mit Ausnahme der Sprache selbst. Das einfachste Beispiel ist der Geigerzähler. Seit 1992 werden Sonifikationsmethoden systematisch erforscht (www.icad.org) und seit 2004 gab es auch in IEM-Projekten Neues zu hören: von Wahlergebnissen über Epilepsie-EEGs (www.sonenvir.at) bis zu komplexen Daten der Quantenchromodynamik oder CERN’schen Teilchenbahnen (www.qcd-audio.at).

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Interaction Design

Interaction Design in Computer Music befasst sich in erster Linie mit Sonic Interaction Design (SID), welches am Schnittpunkt von Interaction Design und Sound and Music Computing ansetzt. Neben künstlerisch motivierten Fragen in SID befasst sich das IEM auch mit der grundlagenorientierteren Forschung im Bereich Interaction Design.

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