Siedeln

IEM im Studienzentrum Inffeldgasse

Übersiedlung

Das Institut übersiedelte im September 2000 vom Standort Wilden Mann
Jakomimistr. 3-5 in das Studienzentrum Inffeldgasse 10. Das umfasste 3
Büroräume, die Bibliothek, einen Server/Werkstattraum und 3 Studios.

Die Aufkabelung und Ersteinrichtung der technischen Infrastruktur war für
September/Oktober 2000 geplant. Die Zulieferfirmen konnten die Fristen nicht
halten, wodurch sich teilweise Arbeiten bis ins Wintersemester 2001 verzögerten und die Hilfskräfte nicht optimal eingesetzt werden konnten. Für alle Institusmitarbeiter fiel dadurch erheblich zusätzliche Arbeit an.
                        

Die Vorbereitungs- und Verpackungsarbeiten nahmen 14 Tage in Anspruch. Innerhalb von 2 Tagen wurde dann der gesamte Bestand des Institutes übersiedelt. 2450 Kartons und 300 Kubikmeter Studioequipment wurden transportiert.

Ersteinrichtung und Neuaufbau

Um einen möglichst reibungslosen Lehr- und Arbeitsbetrieb zu ermöglichen wurde
trotz fehlender Infrastruktur wie Studioverkabelung, innerhalb von 2 Wochen der
Studiobetrieb aufgenommen.
Parallel zum Aufbau der Büros und Arbeitsplätze wurde das Studio 2 zu einer
Werkstatt aufgebaut und die Studios 1 und 3 fliegend verkabelt.
                

Der IEM – CUBE (Musikseminarraum) wurde bis zur Lieferung der Beschallungsanlage
als Zwischenlager benutzt. Im Laufe des WS 2000/2001 wurden die Deckentraversen
montiert. Die Lieferung des Materials zum Ausbau der Studioverkabelung,
Computerschränke, Hubs, Router und Server dauerte bis ins Sommersemester 2001.
Dadurch mussten die arbeitenden Studios wieder abgekabelt und mit der
endgültigen Verkabelung versehen werden.

Insgesamt wurden über 2000 Buchsen und Stecker, 30 Höheneinheiten Steckfelder,
500m Audiokabel, 500m Lichtwellenleiter 300m AES/EBU Leitungen, 600m Wordclock
und mehr als 3km Lautsprecherkabel verlegt.

Verkabelungskonzept

Büro/Computerarbeitsplätze

Es gibt 8 PC-Arbeitsplätze für die MitarbeiterInnen des Instituts.
Jeder Platz ist ist mit einem PC (400 Mhz PII bis 1,3 Ghz Athlon), Linux/W2k, Soundkarte, Netzzugang und Drucker ausgestatte.

DiplomandInnenarbeitsplätze

Geplante Ausbaustufe: 6 Arbeitsplätze mit AMD 1.3Ghz, 40 GB Harddisk, Soundkarte, Behreinger Eurorack 602 Mischpult, Kopfhöhrer. Standardsoftware Windows 2000/Linux, Staroffice, PD, Matlab.

Lehrstudio

Grundsätzliches Ziel der Lehre ist es, den StudentInnen die Möglichkeiten und Verfahrensweisen der Computermusik nahezubringen und ihnen die Fähigkeiten zur Verwendung eines Computermusik-Systems zu vermitteln. Für die dazu erforderlichen Übungsmöglichkeiten sowie für die Abhaltung der meisten Lehrveranstaltungen steht das Lehrstudio zur Verfügung. 

Dieses Studio hat folgende Ausstattung:

  • Computerarbeitsplätze zur Klangbearbeitung und Klangprogrammierung:

    • 1 Macintosh G3, mit Digidesign 01, MAX/MSP, Protools LE 5.1 und div. Audiobearbeitungssoftware
    • 2 Intel PIII mit 880Mhz, RME Hammerfall 9652, PD, Samplitude Csound und div. Audiosofware

  • Studioequipment:

    • Digitales Mischpult: Yamaha O2R
    • Midi Controller: Peavy P1600x, Emu Launchpad
    • 1 Miditemp pm-88 E
    • 1 Friendchip 16x16 Optische Matrix
    • Midi/Synthies/Effekte
    • 1 Roland D50, Ensoniq ASR 10
    • 1 Waldorf micro wave
    • Yamaha tx802
    • Roland D550
    • Ensoniq DP4
    • CD, Dat

Experimentalstudio

siehe Experimentalstudio

Produktionsstudio

siehe Produktionsstudio

Maschinenraum

siehe Maschinenraum

CUBE

siehe CUBE

Bibliothek

In der Bibliothek befinden sich:
Museum; Schnittplatz mit CD und Papierkopiermöglichkeit, Seminar und Vortragsmöglichkeit für 40 Personen mit Beamer, Overhead, DAT, CD DVD und 5.1 Monitoring.

Die IEM-Bibliothek ist im Jahre 2001 vor allem drei Prioritäten gefolgt: Erweiterung des Bibliothekbestandes: Der Bestand der Bibliothek wurde seit 1.1. 2001 um insgesamt 126 Titel erweitert. Es wurden etwa 20 Bücher, 14 CD-ROMs und 4 CDs im Wert von etwa ATS 37.000,- bestellt. Online Katalog der Bibliothek: Die von Norbert Math entwickelte Online Version des IEM-Bibliotek Katalogs wurde im Laufe des Jahres aktualisiert und weiterbearbeitet. Zusammenstellung des Materials für geplantes Projekt der Rekonstruktion des Werkes Poème Électronique von Edgard Varesé: Seit Juni 2001 wurden Materialien für das Projekt "Rekonstruktion des Poème Électronique" gesammelt. Durch die Zusammenarbeit mit Prof. Konrad Boehmer von Sonologie Institut der Hochschule für Bildende Künste, Musik und Tanz in Den Haag war es möglich die Klangquellen zu bekommen. Bis Jahresende sollten auch die technischen Quellen für das Projekt komplett sein.