Abschlussarbeiten

Zurück zur Liste

underground sounds

Abstract Ausgehend von einem tsunamiauslösenden Erdbeben der Stärke 7.8 nach Richter-Skala, das sich am 01. April 2007 in der Nähe der Solomon-Inseln ereignete, beschäftigt sich das aus vier Teilen bestehende Werk “underground sounds” mit dem Phänomen der sich ständig bewegenden und damit klingenden Erde. Über den Echtzeit-Datenserver des Netzwerkes GEOFON werden Daten zu einzelnen seismischen Ereignissen geliefert und mittels speziell entwickelter Programme in Audiospuren umgewandelt. Die Aufzeichnungen des Seismometers dienen als Ausgangsmaterial für die Komposition, welche in ihren Teilen auf unterschiedliche Charakteristika von seismischen Ereignissen eingeht. Als wichtige Entscheidungsträger bei kompositorischen Fragen dienten die auf mehreren Stationen aufgezeichneten Klänge ein und desselben Bebens, deren Messgeräte und weiters die getrennte Verwendung der von den impulshaften Schwingungen des Bebenausbruches und jene des Erdkörpers als eigenständige “Instrumente”.
Autor*innen Meier, M., Saranti, A.
Betreuer*innen Eckel, G.
Jahr 2008
Art der Arbeit Computermusik-Projekt
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:11570
Anmerkung Algorithmische Komposition
Status abgeschlossen
Keywords Sonifikation