Abschlussarbeit

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Tangible user interface for sound field control

AutorInnen Roenisch, T., Haider, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Interaction Design
Schlagwörter Auditory Visual Environment
Abstract Controlling the origin of sound sources in a three-dimensional audio field is a complex task, particularly in a live environment. Since multiple sources can be involved, a good overview, fast access to every source and simple automation commands are required. A user interface should facilitate straightforward handling and situational awareness. The following thesis presents the further development of "A Tangible User Interface for Playing Virtual Acoustics" by Birgit Gasteiger in 2010, with an emphasis on improved usability and advanced Ambisonic-controls and automation. Furthermore, it strives to devine a field of application for the "Tangible User Interface for Auditory Virtual Environments" (TUI-AVE). Several controls for the spatialization of sound sources, the respective development as well as designs of the corresponding visual presentation are outlined.
BetreuerInnen Ritsch, W.
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Raumdivergenzeffekt in virtuellen Räumen

AutorInnen Enge, K.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Virtual Reality Umgebungen werden in verschiedensten Anwendungen wie der Architektur, dem Film und in Computerspielen zu einem immer wichtigeren Faktor. All diese Bereiche konzentrierten sich lange Zeit primär auf visuelle Eindrücke. Unbestritten ist allerdings, dass dreidimensionaler Klang eine bedeutende Rolle bei der Glaubwürdigkeit virtueller Umgebungen spielt, alleine schon aus dem Grund, dass realer Raum vom Menschen maßgeblich über seinen Klang charakterisiert wird. Das Pendant einer VR-Brille für die Augen ist für die Ohren die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer. Die Virtualisierung realer Räume mittels CAD-Programmen eröffnet neue Möglichkeiten für psychoakustische Untersuchungen, nämlich mit binauralen Klängen in virtuellen Räumen. Wie beeinflussen sich Virtualisierungen und binaurale Wiedergaben? Hat die Virtualisierung einen Effekt auf die wahrgenommene Externalisierung, die Distanz und die Richtung einer binauralen Reproduktion? Lässt sich der Raumdivergenzeffekt auch in virtuellen Umgebungen nachweisen? Wie detailliert müssen Räume modelliert werden, um glaubwürdige Erlebnisse für Versuchspersonen zu erzielen? Verändert die Möglichkeit der körperlichen Bewegung um eine Quelle herum die Ergebnisse? Kann man den virtuellen Raum durch Begehung "lernen"? Um solche Fragen zu untersuchen sollen mehrere Räume mit verschiedenen Virtualisierungstechniken verwendet werden: Ein Raum mittels Modellierung in Unity, einer mittels Fotoprojektion auf einen rechteckigen virtuellen Raum und einer mittels Photogrammetrie. In diesen Räumen werden entsprechende psychoakustische Untersuchungen vorgenommen.
BetreuerInnen Frank, M., Höldrich, R.
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Klassifizierung von Motorgeräuschen automatischer Zylinderschlösser

AutorInnen Merz, P.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Psychoakustik, Music Information Retrieval
Abstract Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der Klassifizierbarkeit mechanischer Geräusche. Dazu wird eine Auswahl psychoakustisch motivierter Features in Python implementiert und mittels unüberwachtem maschinellem Lernen untersucht, ob damit eine Klassifizierung der Daten gelingt. Als Testmaterial dienen Aufnahmen motorisierter Zylinderschlösser, die nach ihrer Qualität kategorisiert wurden. Abschließend wird untersucht inwieweit diese Kategorisierung auch automatisch vorgenommen werden kann.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Ableitungsbasierte Methoden zur Regularisierung inverser Probleme der akustischen Nahfeldholografie

AutorInnen Pagavino, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Akustische Holographie
Abstract Die Visualisierung von Schallfeldern im Nahfeld einer Quelle ist oft hilfreich, um die vibroakustischen Eigenschaften des Strahlers zu verstehen. Aus dieser Notwendigkeit heraus wurden verschiedenste Methoden der akustischen Nahfeldholografie entwickelt, mit denen es möglich ist das gemessene Schallfeld einer Quelle zu modellieren. Eine dieser Methoden ist die Equivalenzquellen-Methode (ESM). Dabei wird das lokale Schallfeld als Überlagerung von unterschiedlich starken Elementar-Qellen betrachtet. Aus räumlich diskreten Schalldruckmessungen lassen sich die Quellstärken bestimmen, die diesesDies erfordert die Lösung eines linearen inversen Problems. Inverse Probleme sind meist schlecht gestellt und das resultierende Gleichungssystem häufig unterbesetzt, wodurch der Einsatz von Regularisierungsmaßnahmen zur Vorraussetzung wird, um eine sinnvolle Lösung zu erhalten. Die Formulierung zusätzlicher Bedingungen an die Lösung um erwartete räumliche Strukturen zu forcieren stellt eine geeignete Regularisierungsform dar. An Bedingungen geknüpfte inverse Probleme erfordern üblicherweise die Minimierung bestimmter Normen der Lösung im Ortsbereich. Die Anwendung von Compressive Sensing durch Minimierung der L1-Norm erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da sich damit gültige Lösungen auch abseits der räumlichen Abtastgrenze bestimmen lassen. Die implizite Forderung nach dünnbesetzten Lösungen beschränkt den Einsatz jedoch auf punktförmige und schwach ausgedehnte Quellen. Typische vibroakustische Quellenphänomene enthalten aber häufig auch räumlich ausgedehnte Muster. Diese Arbeit untersucht Regularisierungsmethoden, die eine dünnbesetzten Struktur der räumlichen Ableitungen erster und zweiter Ordnung fordern. Dadurch ergeben sich im Ortsbereich abschnittsweise konstante oder lineare Lösungen mit minimaler Krümmung. Solche Regularisierungen sind gängige Praxis in vielen Bereichen der Bildverarbeitung. Sie kamen aber erstmals kürzlich im Bereich der Akustik zum Einsatz, wo sie ihre Fähigkeiten zur Rekonstruktion typischer Strukturen unter Beweis stellen konnten. In dieser Arbeit wird eine Regularisierung vorgeschlagen, die auf den Schatten-Normen der Hesse Matrix basiert und nach meinem besten Wissen noch nicht für die akustischen Nahfeldholografie eingesetzt wurde. Des Weiteren wird eine kombinierte Methode vorgeschlagen, die zusätzliche eine dünnbesetze Struktur im Ortsbereich fordert. Mit ihr lassen sich sowohl räumlich kompakte als auch ausgedehnte Quellen charakterisieren. Für die Lösung des Minimierungsproblems wird ein "Proximal Splitting" Algorithmus verwendet. Dieser ermöglicht eine effiziente Implementierung der vorgeschlagenen Regularisierungsmethoden. Den LeserInnen dieser Arbeit wird das Konzept der ableitungsbasierten Regularisierungsverfahren nahegebracht und deren Charakteristika und Fähigkeiten aufgezeigt. Die Gültigkeit der vorgestellten Methoden wird sowohl durch numerische Simulation, als auch anhand realer Messdaten überprüft. Die Theorie hinter dem Algorithmus wird behandelt und dessen Gebrauch anhand der Probleme dieser Studie erläutert.
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Derivative-Based Regulatisation of inverse problems in acoustic holography

AutorInnen Pacher, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
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Derivative-Based regularisation of inverse problems in acoustic holography

Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
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Alternative Diskretisierungen zur Auswertung des Rayleigh-Integrals basierend auf der Fourier-Methode

AutorInnen Pagavino, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Akustische Holografie
Abstract Diese Projektarbeit befasst sich mit der numerischen Auswertung von Schallfeldern ebener Strahler basierend auf der räumlichen Fouriermethode. Durch die Möglichkeit der schnellen Transformation lässt sich das Rayleigh-Integral damit auf rechnerisch effiziente Weise lösen, was die Anfänge der akustischen Nahfeldholografie ermöglichte. Der effiziente Algorithmus ist keine Voraussetzung mehr, könnte aber zeitliche Vorteile haben und wird hier noch einmal aufgegriffen. Der Umweg über den diskreten Wellenzahlraum bewirkt: (i) durch die direkte Diskretisierung der Ausbreitungsfunktion im Wellenzahlraum wird die Wellenausbreitung parallel zur Grenzfläche an manchen Frequenzen singulär, und (ii) die inhärente Periodisierung der Schallquelle im Ortsbereich beeinflusst insbesondere die zur Grenzfläche geneigten Wellenausbreitung durch Interferenzerscheinungen. Möglichkeiten zur Minderung dieser durchaus gewichtigen Effekte werden diskutiert. Als mögliche Abhilfe zur Singularität wird in 2D die Verwendung einer rechteckigen und dreieckigen Interpolationfunktion vorgeschlagen, in 3D ein trapezförmiger Interpolant. Die Ergebnisse der FFT-basierten Holografie werden mit den korrekten Ergebnissen des im Ortsbereich diskretisierten Rayleigh-Integrals verglichen. Auch die Auswirkungen der alternative Disrketisierungen auf die holografische Inversion der Schallausbreitung werden behandelt. Die gezeigten Ergebnisse berechtigen die Frage über die heutige Daseinsberechtigung der schnellen Fouriermethode in der akustischen Nahfeldholografie im direkten Vergleich zum örtlich diskretisierten Rayleigh-Integral.
BetreuerInnen Zotter, F.
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Der Einfluss von Nachhall auf die Externalisierung

AutorInnen Giller, P.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Abstract Das zentrale Problem binauraler Wiedergabetechniken ist die sogenannte Im-Kopf-Lokalisation, bei der virtuelle Schallquellen nicht als externalisiert wahrgenommen werden. Der Grad der Externalisierung hängt dabei nicht nur vom Schallfeld am Eingang der Gehörgänge ab, sondern wird auch von visuellen Reizen, Training und Erwartungshaltung beeinflusst. Studien konnten zeigen, dass die Externalisierung unter anderem durch Hinzufügen von Nachhall gesteigert werden kann. Neuere Studien geben Grund zur Annahme, dass unter diesen Voraussetzungen aufwendig vermessene individuelle HRTFs kaum mehr zur Verbesserung der Externalisierung beitragen. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Einfluss von Nachhall unter verschiedenen Bedingungen in einem Hörversuch untersucht. Ziel soll es sein, ein Verfahren zu entwickeln mit dem die Externalisierung bei generischen HRTFs verbessert wird, während Raumeindruck und Klangfarbe des Originalsignals möglichst erhalten bleiben. Idealerweise werden die gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung eines robusten Binaural-Renderers einfließen.
BetreuerInnen Wendt, F., Höldrich, R.
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Akustische Analyse moderner Blockflöten

AutorInnen Kocher, L.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Klanganalyse
Abstract Diese Arbeit setzt sich mit der akustischen Analyse moderner Blockflöten auseinander. Da der Helder Tenor ein neues und noch weitgehend unerforschtes Instrument ist, liegt der Fokus der Arbeit auf dem Verlauf des Frequenzganges der Flöte, sowie deren Teiltonverhalten. Um aussagekräftige Aussagen treffen zu können, wurden drei weitere Tenorblockflöten analysiert. Dies ermöglicht einen Vergleich des neuen, "modernen" Modells zu den herkömmlichen, altbewährten Modellen. Letztendlich enthält die Arbeit eine Interpretation der Unterschiede und Vorteile des Helder Tenor gegenüber herkömmlichen Tenorblockflöten.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:79028
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Process and Form in Feedback Systems

AutorInnen Pozzi, D.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Diese Abhandlung stellt ein Modell für die Komposition und Performance von Computermusik vor - Musik, die während der Aufführung auf der Grundlage gespeicherter Programme und von Aufführungs- und Umgebungsinformationen instanziiert wird. Das Modell wird vor dem Hintergrund der Musikkomposition als experimentelle Aktivität vorgeschlagen, deren Ergebnisse aus den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen an ihrer Entwicklung beteiligten Kräften resultieren. Bei einer retrospektiven Analyse der Spuren und Knotenpunkte, die zur Entstehung eines der neuesten Werke des Autors geführt haben (eine Live-Elektronik-Performance mit dem Titel CK91), wird versucht, das zugrundeliegende Gewebe aus Strängen zu entfalten, das seine Entwicklung und die auf dem Weg getroffen Entscheidungen motivierte die Entscheidungen auf demWeg getroffen. Einige Themen, die als relevant für ihre ästhetischen und künstlerischen Implikationen angesehen werden, werden ebenfalls aus dem experimentellen Prozess herausgelöst und aus einer kritischen Perspektive diskutiert.
BetreuerInnen Eckel, G.
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Artifices of interdependency

AutorInnen Gagliardi, D.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Schlagwörter Dynamische Systeme
Abstract The Live Electronics paradigm in the field of Contemporary Music has often been oriented toward the description or the individuation of a relationship. When the act of composing relies on this practice, the exploration and the constitution of the role of each element which is active in such a network becomes the key of the resulting musical experience. This paradigm is hereby examined in a specific field of application: the relationship between the concrete acoustical world and its digital counterpart. This exploration begins with the definition and the interpretation of these terms, the acknowledgment of what the characteristic of a concrete object are, and the consequent delineation of the boundaries that constrain the concretization of the musical experience. The same importance is given to the description of the methodologies used in this process, which will allow the constitution of interconnections between the different elements. A minor but still relevant theme is the formalization of the performative solutions which will facilitate the listener to take part in the resulting sonic experience, by means of understanding which are the links, hence the forces, which reciprocally act on each other.
BetreuerInnen Ciciliani, M., Eckel, G.
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Soundgenerator für Roll- und Windgeräusche

AutorInnen Koch, J.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Sound Design
Abstract Fahrsimulatoren sind heutzutage ein wichtiges Testwerkzeug der Automobilindustrie. Dabei steht natürlich die realistische Nachbildung des Fahrgefühls im Vordergrund. Neben der mechanischen/optischen Simulation spielt hier auch eine realitätsgetreue Soundkulisse in der Fahrerkabine (welche sich grundlegend aus Motor-, Roll- und Windgeräusch zusammensetzt) eine wichtige Rolle. Im Zuge dieser Masterarbeit soll für Magna Steyr ein Soundmodul für Roll- und Windgeräusche entwickelt werden, welches in ein bereits bestehendes Matlab/Simulink-Modell integriert werden soll. Durch Analyse von verschiedenen Datensätzen sollen Zusammenhänge zwischen charakteristischen Roll-/Windgeräuschen und Fahr-Parametern (wie Geschwindigkeit, Beschaffenheit der Fahrbahn, eingelegter Gang...) geknüpft werden, um die charakteristischen Geräusche anschließend in Matlab/Simulink alleine durch diese Parameter synthetisieren zu können. Weiters ist eine Modellevaluierung/-validierung mittels speziell angepasster Hörversuche geplant, um neben der Überprüfung der Qualität des Modells ebenfalls die Frage "Wie entscheidend ist das Roll-/Windgeräusch für einen realistischen Geschwindigkeitseindruck?" zu klären.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Interaktiver virtueller Walkthrough mithilfe perspektivischer Interpolation von ambisonischen Raumimpulsantworten erster Ordnung

AutorInnen Müller, K.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Mithilfe der Spatial Decomposition Method (SDM) ist es möglich, ambisonische Raumimpulsantworten erster Ordnung in beliebige höhere ambisonische Ordnungen zu projizieren. Dadurch wird eine schärfere Richtungsabbildung der Quellen sowie des Nachhalls erreicht. In dieser Arbeit wird zunächst auf Grundlage der SDM eine effiziente Methode zur perspektivischen Interpolation ambisonischer Raumimpulsantworten entwickelt. Die Auswirkungen einzelner Bestandteile des verwendeten Ansatzes werden getrennt evaluiert, um einen recheneffizienten Algorithmus zu entwickeln, der sich auf die notwendigen Bestandteile beschränkt. Mithilfe der perspektivisch interpolierten Raumimpulsantworten wird als Ziel der Arbeit das virtuelle akustische Durchschreiten eines Raumes ermöglicht, dessen Impulsantworten an endlich vielen diskreten Positionen im realen Raum gemessen wurden. Um eine natürliche Akustik bei Bewegung im virtuellen Raum zu erhalten, liegt der Fokus bei dem echtzeitfähigen Algorithmus auf der Konsistenz von Quellpositionen, Klangfarbe und Raumeindruck im Bezug auf die Referenzmessungen.
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Distanz-kodierte Ambisonics Formate und deren Wiedergabe über Kopfhörer und Lautsprecheranordnungen

AutorInnen Riedel, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Diese Arbeit stellt distanz-kodierte Ambisonics Formate und deren Wiedergabe über Kopfhörer und Lautsprecheranordnungen vor. Das erste und praktisch motivierte Format schlägt zwei Ambisonics Signale vor, ein Fernfeld- und ein Nahfeld-Signal, auf die Klänge anhand eines Distanz-Parameters bei der Enkodierung verteilt werden. Bei der binauralen Dekodierung ermöglicht dies die Anwendung von Nahfeld-HRTFs, welche Eigenschaften besitzen die nicht bei der Enkodierung aufgeprägt werden können, wie zum Beispiel frequenzabhängig angehobene interaurale Pegeldifferenzen (bezogen auf die Fernfeld-HRTFs). Ein Überblenden zwischen zwei ambisonischen Raumimpulsantworten (modellbasiert oder gemessen) wird mit einer Pegelabsenkung kombiniert um einen plausiblen Distanzeffekt zu erzielen, welcher ein variables Verhältnis zwischen Direktschall zu Nachhall beinhaltet. Kompatibilität in der Wiedergabe über Lautsprecheranordnungen ist gegeben durch eine Kombination der zwei Ambisonics-Signale zu einem einzigen Signal, nach der Einführung von Pegelunterschieden und der Anwendung der zwei Raumimpulsantworten um einen relativen Distanzeffekt zu bewahren. Eine effiziente Alternative zur Distanzwiedergabe ergibt sich durch eine Beschränkung des Effekts auf die Horizontalebene. Deshalb wird ein zweites Format vorgeschlagen, welches negative Elevationswinkel als Distanz einer Schallquelle in der Horizontalebene interpretiert. Bei binauraler Reproduktion ermöglicht dies eine hohe räumliche Auflösung bei der Vorberechnung von distanzabhängingen HRTFs und ersten Reflektionen, die bei der Dekodierung angewandt werden. Darüber hinaus könnte dieses Format weitere Forschung zu Lautsprechersystemen motivieren, die Schallfeldsynthese in der Horizontalebene (fokussierte Quellen im Nahfeld) und AllRAD für elevierte Quellen einsetzen.
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Discrimination of short frequency glides depending on reverberation

AutorInnen Brands, B.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Abstract Eine wichtige Eigenschaft, die das Gehör zur Unterscheidung kurzer Schalle nutzt sind Phasen- und Gruppenlaufzeitunterschiede. Um zu weiteren Einblicken in die Mechanismen der Unterscheidbarkeit zu gelangen, wurde ein adaptiver forced-choice Hörtest durchgeführt. Den Testpersonen wurden chirp-ähnliche Stimuli vorgespielt, welche in Länge, Richtung des Frequenz Sweeps und hinzugefügtem Nachhall variierten. Die Stimuli wurden durch Filtern von Testsignalen mit einem Allpass Filter mit logarithmischer Gruppenlaufzeit realisiert. Diese Gruppenlaufzeit wurde adaptiv variiert und somit die Unterscheidbarkeitsschwelle in logarithmischer Gruppenlaufzeit zwischen zwei Stimuli gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Hinzufügen von Nachhall die Unterscheidbarkeit verschlechtert, dass aufsteigende Sweeps besser als absteigende unterscheidbar sind, und dass kurze Stimuli ebenfalls besser als lange Stimuli unterscheidbar sind. Weiterhin war der Einfluss der Richtung nur für kurze Signaldauer signifikant.
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Perceptually Motivated Ambient Scene Recording and Parametric Source Embedding

AutorInnen Frauscher, E.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Spatial Audio
Abstract Verschiedenste auf akustischen Reizen basierende Experimente erfordern eine originalgetreue, referenzierbare und plausible Reproduktion von virtuellen Audio Szenen, für welche in dieser Masterarbeit Aufnahme und Reproduktions Methoden sowie Konzepte zur Customisierung erforscht werden. Typischerweise dienen simulierte Raumimpulsantworten, die einen hohen Freiheitsgrad betreffend Adaptierungen bieten, als Ansatz - komplexere Szenen bereiten jedoch noch immer Schwierigkeiten, da nicht jede Parameter Einstellung eine natürliche Wiedergabe zur Folge hat. Als Alternative soll eine hybride räumliche Aufnahme- und Reproduktionstechnik entwickelt werden, die ein realitätsnahes Aufnehmen 3-dimensionaler Szenen und die Customisierung dieser durch Parametrisierung von eingebettetem Quellmaterial oder Modifizierung der gegebenen Aufnahme ermöglicht. Um die Natürlichkeit zu erhalten werden Schallfeld Größen für die Parametrisierung entweder aus Referenzen in der aufgenommenen akustischen Umgebung oder aus der Aufnahme selbst geschätzt. Der vorgeschlagene Aufnahme- und Parametrisierungsansatz ist dabei auf Lautsprecher-basierte Wiedergabe ausgerichtet und wird in Hörversuchen mit Kunstkopf oder anderen Referenz Aufnahmen verglichen, um unter anderem Attribute wie die Authentizität oder die Plausibilität zu evaluieren.
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Akustische Warnsignale und Verkehrslärmumgebung: Wiedererkennbarkeit und wahrgenommene Dringlichkeit von Fahrradklingeln

AutorInnen Frohmann, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Sonifikation
Schlagwörter Psychoakustik
Abstract Gutes Warnsignaldesign beginnt damit, zu beobachten und zu verstehen, wie Warnsignale individuell und allgemein wahrgenommen und bewertet werden. Im Straßenverkehr ist dies besonders wichtig, um neue Alarmsounds entwickeln und bestehende verbessern zu können. Besonders Fußgänger und Radfahrer profitieren von geeigneten Klingeln, Glocken und Hupgeräuschen, die zu ihrer Orientierung und Sicherheit beitragen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Fahrradklingeln im urbanen Straßenverkehr und Klangparametern, welche die empfundene Dringlichkeit dieser Warnsignale beeinflussen. Ein Hörversuch beleuchtet die Erkennbarkeit der Fahrradglocken in einem Pool von Alltagsgeräuschen und stellt die Dringlichkeitsbewertung der Stimuli sowohl in ruhiger Umgebung als auch in einem Verkehrslärm-Szenario dar. Es kann so eine Reihung der begutachteten Klingeln nach ihrer Effizienz als Warnsignal aufgestellt werden. Beeinflussende spektrale und temporale Klangeigenschaften machen die Aufstellung eines Modells der objektiven Dringlichkeit möglich.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76982
BetreuerInnen Höldrich, R., Weger, M.
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Ursignal- und Abstrahlungsfiltermodellierung von Musikinstrumenten mit optimaler Phase

AutorInnen Zagala, F.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Die Aufnahme musikalischer Instrumenten mit Richtwirkung anhand einer umhüllenden sphärischen Mikrofon-Anordnung führt häufig entweder zu einer komplizierten Abstrahlcharakteristik oder zu destruktiven Interferenzen bei hohen Frequenzen. Dabei, ergeben kleine Distanzunterschiede vom Instrument zu jedem Mikrofon eine unterschiedliche Ankunftszeit und dadurch entstehen große Phasendifferenzen. Aus diesem Grund, können frequenz-unabhängige Richtungsnterpolationsverfahren für die Mikrofonsignale, sei es durch lineare Dreiecks- oder Kugelflächenfunktionsinterpolation, entweder zu spektralen Verschlechterungen führen oder zu einer Verschiebung der Signal-Energie zu höhere Ordnungen. Beides beeinträchtigt das Ergebnis bei hohen Frequenzen. In dieser Arbeit wird eine Analysemethode vorgeschlagen, um Richtungsignale beliebiger Instrumente in ein interferenzfreies Ursignal und in Richtwirkungsfilter zu zerlegen. Die Bestimmung von beidem, Ursignal und Richtwirkungsfilter, basiert ausschließlich auf den Kurzzeitbetragsspektren der Mikrofonsignale, um Artefakten zu vermeiden. Die Betragsspektren werden mit einer vereinfachten Phase aus Phasenrekonstruktionsverfahren ergänzt.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:79029
BetreuerInnen Höldrich, R., Zotter, F.
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Waterside - Die Entwicklung eines Audio Games

AutorInnen Böhm, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Diese Bachelorarbeit ist im Rahmen des Seminars ”Computermusik und Medienkunst“ zum Thema ”Audio Games“ entstanden. Im Unterschied zu traditionell eher visuell orientierten Computerspielen spielt in Audio Games der H¨orsinn eine zentrale Rolle. Im Zuge des Seminars wurde von jedem teilnehmenden Studierenden ein eigenes Audio Game konzipiert und als Prototyp implementiert. In dieser Arbeit werden zunächst Spiele im Allgemeinen – bis hin zu Audio Games im Speziellen – aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Kern dieser Arbeit ist die Dokumentation des Designs und der Implementation eines Jump’n’Run Gehörbildungs-Lernspiels. Im Spiel – Waterside – werden auditiv vermittelte Aufgabenstellungen innerhalb einer zweidimensionalen Spielwelt durch ”physikalische“ Interaktion mit visualisierten Lösungsmöglichkeiten beantwortet. Die zu lösenden Aufgaben sind vom Seashore Test inspiriert und sollen eine spielerische Vorbereitung für diesen ermöglichen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76977
BetreuerInnen Zmölnig, J.
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Multiband-Kompression für Ambisonics

AutorInnen Huber, M.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Mutliband-Kompressoren stellen praktische und effektive Werkzeuge für die Verarbeitung und Produktion von Musik- und Sprachsignalen dar, und finden besonders häufig im Bereich des Mastering Anwendung. Für 3D-Audio Formate wie Ambisonics existierte bislang jedoch kein solches Werkzeug, was vermutlich der erhöhten Anzahl an Kanälen und dem damit einhergehenden hohen Rechenaufwand zuzuschreiben ist. Ziel dieser Arbeit ist es, Fragestellungen bezüglich dem Design eines Multiband-Kompressors im Allgemeinen sowie im Hinblick auf Multichannel-Systeme schrittweise zu beleuchten. Im Speziellen werden Crossover Filter, perfekt rekonstruierende linearphasige Systeme, Kompressoren-Design und die jeweils involvierten Rechenanforderungen behandelt. Außerdem wurde im Zuge dieser Arbeit ein VST Plug-in entwickelt, welches als Teil der IEM Plug-in Suite veröffentlicht wurde.
BetreuerInnen Rudrich, D.
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game over

AutorInnen Ressi, C.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Schlagwörter Game, Interaktion, Open World
Abstract Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, inwiefern das Computerspiel als eigenständiges künstlerisches Medium verstanden werden kann und welche Möglichkeiten es für die Gestaltung interaktiver audiovisueller Kunstwerke bietet. Der Autor geht dabei in erster Linie von seiner eigenen Werkreihe game over aus und erläutert anhand konkreter Beispiele die spezifischen Eigenschaften des Mediums, insbesondere die Auswirkungen konstitutiver, operativer und impliziter Spielregeln auf das Spielerlebnis und die Hervorbringung emergenter, offener Formen, aber auch die Entstehung diverser virtueller Raumerfahrungen, die Rolle teleologischer Prozesse in Form von Belohnung und Bestrafung sowie die Konstruktion und Destruktion von Spielwelten als formales und performatives Gestaltungsmittel.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76979
BetreuerInnen Ciciliani, M., Utz, C.
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Influence of the form factor on the pitch of glides

AutorInnen Kerle, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Frequency glides, Sonifikation
Abstract Wie der Titel schon andeutet, beschäftigt sich die folgende Arbeit mit den sogenannten Glides. Glides sind kurze Tonimpulse, welche ihre Momentanfrequenz in aufsteigender oder absteigender Richtung verändern und durch ihre Dauer, die Bandbreite des durchlaufenen Frequenzbereichs und den arithmetischen Mittelwert des Frequenzbereichs definiert sind. Bereits vorangegangene Untersuchungen zeigen, dass bei hinreichend kleinen Dauern und Frequenzbereichen keine Frequenzänderung wahrgenommen wird, sondern lediglich eine einzelne Tonhöhe. Um diese wahrgenommene Tonhöhe genauer zu erforschen, wird ein Experiment mit jenen Glides durchgeführt. Bevor das Experiment jedoch genauer erläutert wird, gibt diese Arbeit noch einen kurzen Einblick in die vorhandene Literatur und die bereits durchgeführten Experimente. Anschließend folgt eine Beschreibung des Experiments, bei welchem je zwei Glides miteinander verglichen werden, welche in der Dauer, dem Umfang der Frequenzänderung und der arithmetischen Mittenfrequenz ident sind, sich allerdings in der Richtung der Frequenzänderung voneinander unterscheiden. Es ist nun das Ziel, die Form der Glides, also den Verlauf der Momentanfrequenz, so zu verändern, dass für den Up-Glide und den Down-Glide die selbe Tonhöhe wahrgenommen wird. Es werden unterschiedliche Bedingungen untersucht und für jede Bedingung ein Formfaktor ermittelt, bei welchem die Tonhöhe von Up-Glide und Down-Glide übereinstimmt. Es folgt eine statistische Analyse der Ergebnisse, um die Signifikanz der erhaltenen Werte zu überprüfen. Abschließend werden die LeserInnen auf weiterführende Experimente hingewiesen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76978
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Sound Event Detection for Smart Cars

AutorInnen Linke, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Music Information Retrieval, Neuronale Netze
Abstract In dieser Arbeit werden Klassifikationsmodelle aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz entworfen um Klänge aus der urbanen Umgebung von Sirenenklängen zu unterscheiden. Audioaufnahmen aus der urbanen Umgebung und Audioaufnahmen, die ausgewählte Schallereignisse erfassen, werden in einem Basisdatensatz gesammelt. Mit Audiosignalverarbeitung werden für vier Klassifikationsansätze geeignete Audio-Features aus der erlangten Datenumgebung extrahiert und selektiert. Im Falle von zwei Klassifikationsaufgaben werden verschiedene Klassifikationsalgorithmen aus dem Bereich Machine Learning diskutiert: Es werden zwei Ansätze für eine binäre Klassifikation und ein Ansatz für eine Klassifikation mit drei Klassen vorgestellt. Der letzte Klassifikationsansatz vergleicht das beste Ergebnis der binären Klassifikation mit einem Deep Learning Ansatz im Sinne von Transfer Learning. Alle Klassifikationsmodelle werden mit einem selbst-aufgenommenen Validierungsdatensatz, welches an oder in einem Auto aufgezeichnete Mikrofonaufnahmen von der urbanen Umgebung und dem sogenannten Martinshorn enthält, getestet.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Sonifikation von Flugverkehrsdaten

AutorInnen Kerber, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract folgt
BetreuerInnen Weger, M.
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ELSE: An Artistic Study on Algorithmic Agency in Sound Synthesis Composition

AutorInnen Pozzi, D.
Jahr 2018
Art der Arbeit Computermusik-Projekt
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract This article presents the development of a SuperCollider patch as a case study of the influence of algorithmic processes and algorithmic thinking in computer music practice. The crucial stages involved in the experimental design of a sound synthesis algorithm are analysed from a critical perspective that aims at exploring the multifaceted dynamics underpinning the relationship between artist and algorithmic process. In doing this, I’ll try to highlight the different agencies that contribute to shape the creative process of composing music with computers. It is suggested that the process of constant reconfiguration, intended as the iterative adaptation that takes place between an artist and the algorithms employed, has a major generative role in algorithmic practice. We may identify this generative element as one specific expression of the agency of the algorithmic. The case study is based on a retrospective documentation of Else, a generative algorithm conceived and realised in SuperCollider.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:77435
BetreuerInnen Pirrò, D.