Abschlussarbeit

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Hörversuche zu Klangskulpturen mit dem Ikosaederlautsprecher

AutorInnen Linke, J.
Jahr 2017
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Klang und Raum
Schlagwörter Akustik, Psychoakustik
Abstract Bei der Verwendung des Ikosaederlautsprechers (IKO) als Instrument werden Schallreflexionen bewusst genutzt, um in der Wahrnehmung der Hörer distinkte Hörobjekte zu erzeugen, deren wahrgenommene Distanz zum IKO aufgrund des Präzendenzeffektes signalabhängig ist. Im Zuge der Arbeit mit dem IKO hat sich gezeigt, dass die gleichzeitige Verwendung eines Maskierschalls den Präzendenzeffekt abschwächen kann, wodurch sich die Projektionsdistanz des IKOs vergrößert. Für die Wahrnehmung komplexer Raum-Klang-Schichtungen und - Bewegungen hat der Künstler Gerriet K. Sharma Wahrnehmungskategorien gefunden. Er bedient sich dabei der Begriffe aus der Skulpturen-Theorie, wodurch eine intersubjektive Wahrnehmung dieser Klangphänomene möglich ist. In dieser Arbeit soll die Auswirkung von Maskierern auf die gehörte Projektionsdistanz des IKOs untersucht werden. In weiterer Folge werden Hörversuche zu den skulpturalen Phänomenen entwickelt, die sich in Form von qualitativen Wahrnehmungskategorien und quantitativen Begriffen den komponierten Miniaturen von Gerriet K. Sharma widmen.
BetreuerInnen Wendt, F., Sharma-Thiel, G., Zotter, F., Frank, M.