Abschlussarbeit

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Raumdivergenzeffekt in virtuellen Räumen

AutorInnen Enge, K.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Virtual Reality Umgebungen werden in verschiedensten Anwendungen wie der Architektur, dem Film und in Computerspielen zu einem immer wichtigeren Faktor. All diese Bereiche konzentrierten sich lange Zeit primär auf visuelle Eindrücke. Unbestritten ist allerdings, dass dreidimensionaler Klang eine bedeutende Rolle bei der Glaubwürdigkeit virtueller Umgebungen spielt, alleine schon aus dem Grund, dass realer Raum vom Menschen maßgeblich über seinen Klang charakterisiert wird. Das Pendant einer VR-Brille für die Augen ist für die Ohren die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer. Die Virtualisierung realer Räume mittels CAD-Programmen eröffnet neue Möglichkeiten für psychoakustische Untersuchungen, nämlich mit binauralen Klängen in virtuellen Räumen. Wie beeinflussen sich Virtualisierungen und binaurale Wiedergaben? Hat die Virtualisierung einen Effekt auf die wahrgenommene Externalisierung, die Distanz und die Richtung einer binauralen Reproduktion? Lässt sich der Raumdivergenzeffekt auch in virtuellen Umgebungen nachweisen? Wie detailliert müssen Räume modelliert werden, um glaubwürdige Erlebnisse für Versuchspersonen zu erzielen? Verändert die Möglichkeit der körperlichen Bewegung um eine Quelle herum die Ergebnisse? Kann man den virtuellen Raum durch Begehung "lernen"? Um solche Fragen zu untersuchen sollen mehrere Räume mit verschiedenen Virtualisierungstechniken verwendet werden: Ein Raum mittels Modellierung in Unity, einer mittels Fotoprojektion auf einen rechteckigen virtuellen Raum und einer mittels Photogrammetrie. In diesen Räumen werden entsprechende psychoakustische Untersuchungen vorgenommen.
BetreuerInnen Frank, M., Höldrich, R.