Abschlussarbeit

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Filterbasierte Auralisation der Schalldämmung zwischen Räumen

AutorInnen Schültke, J.
Jahr 2021
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Es gibt viele Vorschriften und Normen zur theoretischen Berechnung der direkten und indirekten Schallübertragung von Wänden und dem damit einhergehenden Schall-dämmmaß R_w. Doch es ist oftmals nur sehr schwer vorstellbar, wie laut und in welchem Frequenzbereich Schall schlussendlich durch die Wände in einen anderen Raum vordringt. Das Ziel dieser Arbeit ist die Verdeutlichung der Schallübertragung über die praktische Auralisation in Form eines Plug-Ins. Dazu werden die wichtigsten Beziehungen aus der Norm ÖNORM EN ISO 12354 zur Berechnung der akustischen Eigenschaften von Gebäuden aus Bauteileigenschaften mittels Filterkaskaden nachgebildet, um die Schallübertragung von Direkt- und Flankenwegen zu simulieren. Vor allem gilt es den Einfluss zu verdeutlichen, den verschiedene, wandspezifische Eigenschaften (Bauteilmassen, Verluste, Resonanzen, Koinzidenzfrequenz, etc.) auf die Schallübertragung haben. Die angestrebte Anwendung soll den Unterschied zwischen dem durchtretenden Schall eines Nachbarraum im Vergleich zum dortigen Schall hörbar machen und erlauben, die Konstruktionseigenschaften im simulierten Gebäude zu verändern.
BetreuerInnen Zotter, F.