Abschlussarbeit

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Psychoakustische Wahrnehmung von Glides

AutorInnen Könighofer, S.
Jahr 2017
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Human Computer Interaction, Sonifikation
Abstract Als Glides (oder auch „Chirps“) werden kurze Sinustöne bezeichnet, deren Tonhöhe während ihrer gesamten Dauer kontinuierlich auf- oder absteigt. In einer musikalischen Begrifflichkeit würde man von einem Glissando sprechen, in einem physikalischen Kontext eher von einer Frequenzmodulation oder einem Sweep, dessen Dauer und Frequenzänderung innerhalb eines bestimmten Bereichs liegt. In diesem Toningenieursprojekt werden Aspekte der psychoakustischen Wahrnehmung dieser Glides mittels Hörversuchen untersucht und es sollen Grenzen der Diskriminationsfähigkeit bei gleichzeitiger Variation der Dauer und der Frequenzänderungsrate gefunden werden, um damit Konturen der Just-Noticable-Difference in einem Dauer-Bandbreite-Koordinatensystem zu ermitteln. Diese Grenzen der Wahrnehmung sind beispielsweise in Hinblick auf Sonifikationsanwendungen von besonderem Interesse. Die Frage in welchem Frequenz- und Tondauerbereich wie fein aufgelöst werden kann, ist von entscheidender Bedeutung wenn in einer Sonifikation beispielsweise physikalische Größen auf Glides abgebildet werden sollen. Abschließend soll ein Ausblick auf zukünftige Fragestellungen gegeben werden, sowie weiterführende Forschung in diesem Feld angeregt werden.
BetreuerInnen Höldrich, R., Weger, M.