Abschlussarbeit

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Soundgenerator für Roll- und Windgeräusche

AutorInnen Koch, J.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Sound Design
Abstract Fahrsimulatoren sind heutzutage ein wichtiges Testwerkzeug der Automobilindustrie. Dabei steht natürlich die realistische Nachbildung des Fahrgefühls im Vordergrund. Neben der mechanischen/optischen Simulation spielt hier auch eine realitätsgetreue Soundkulisse in der Fahrerkabine (welche sich grundlegend aus Motor-, Roll- und Windgeräusch zusammensetzt) eine wichtige Rolle. Im Zuge dieser Masterarbeit soll für Magna Steyr ein Soundmodul für Roll- und Windgeräusche entwickelt werden, welches in ein bereits bestehendes Matlab/Simulink-Modell integriert werden soll. Durch Analyse von verschiedenen Datensätzen sollen Zusammenhänge zwischen charakteristischen Roll-/Windgeräuschen und Fahr-Parametern (wie Geschwindigkeit, Beschaffenheit der Fahrbahn, eingelegter Gang...) geknüpft werden, um die charakteristischen Geräusche anschließend in Matlab/Simulink alleine durch diese Parameter synthetisieren zu können. Weiters ist eine Modellevaluierung/-validierung mittels speziell angepasster Hörversuche geplant, um neben der Überprüfung der Qualität des Modells ebenfalls die Frage "Wie entscheidend ist das Roll-/Windgeräusch für einen realistischen Geschwindigkeitseindruck?" zu klären.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Interaktiver virtueller Walkthrough mithilfe perspektivischer Interpolation von ambisonischen Raumimpulsantworten erster Ordnung

AutorInnen Müller, K.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Mithilfe der Spatial Decomposition Method (SDM) ist es möglich, ambisonische Raumimpulsantworten erster Ordnung in beliebige höhere ambisonische Ordnungen zu projizieren. Dadurch wird eine schärfere Richtungsabbildung der Quellen sowie des Nachhalls erreicht. In dieser Arbeit wird zunächst auf Grundlage der SDM eine effiziente Methode zur perspektivischen Interpolation ambisonischer Raumimpulsantworten entwickelt. Die Auswirkungen einzelner Bestandteile des verwendeten Ansatzes werden getrennt evaluiert, um einen recheneffizienten Algorithmus zu entwickeln, der sich auf die notwendigen Bestandteile beschränkt. Mithilfe der perspektivisch interpolierten Raumimpulsantworten wird als Ziel der Arbeit das virtuelle akustische Durchschreiten eines Raumes ermöglicht, dessen Impulsantworten an endlich vielen diskreten Positionen im realen Raum gemessen wurden. Um eine natürliche Akustik bei Bewegung im virtuellen Raum zu erhalten, liegt der Fokus bei dem echtzeitfähigen Algorithmus auf der Konsistenz von Quellpositionen, Klangfarbe und Raumeindruck im Bezug auf die Referenzmessungen.
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Distanz-kodierte Ambisonics Formate und deren Wiedergabe über Kopfhörer und Lautsprecheranordnungen

AutorInnen Riedel, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Diese Arbeit stellt distanz-kodierte Ambisonics Formate und deren Wiedergabe über Kopfhörer und Lautsprecheranordnungen vor. Das erste und praktisch motivierte Format schlägt zwei Ambisonics Signale vor, ein Fernfeld- und ein Nahfeld-Signal, auf die Klänge anhand eines Distanz-Parameters bei der Enkodierung verteilt werden. Bei der binauralen Dekodierung ermöglicht dies die Anwendung von Nahfeld-HRTFs, welche Eigenschaften besitzen die nicht bei der Enkodierung aufgeprägt werden können, wie zum Beispiel frequenzabhängig angehobene interaurale Pegeldifferenzen (bezogen auf die Fernfeld-HRTFs). Ein Überblenden zwischen zwei ambisonischen Raumimpulsantworten (modellbasiert oder gemessen) wird mit einer Pegelabsenkung kombiniert um einen plausiblen Distanzeffekt zu erzielen, welcher ein variables Verhältnis zwischen Direktschall zu Nachhall beinhaltet. Kompatibilität in der Wiedergabe über Lautsprecheranordnungen ist gegeben durch eine Kombination der zwei Ambisonics-Signale zu einem einzigen Signal, nach der Einführung von Pegelunterschieden und der Anwendung der zwei Raumimpulsantworten um einen relativen Distanzeffekt zu bewahren. Eine effiziente Alternative zur Distanzwiedergabe ergibt sich durch eine Beschränkung des Effekts auf die Horizontalebene. Deshalb wird ein zweites Format vorgeschlagen, welches negative Elevationswinkel als Distanz einer Schallquelle in der Horizontalebene interpretiert. Bei binauraler Reproduktion ermöglicht dies eine hohe räumliche Auflösung bei der Vorberechnung von distanzabhängingen HRTFs und ersten Reflektionen, die bei der Dekodierung angewandt werden. Darüber hinaus könnte dieses Format weitere Forschung zu Lautsprechersystemen motivieren, die Schallfeldsynthese in der Horizontalebene (fokussierte Quellen im Nahfeld) und AllRAD für elevierte Quellen einsetzen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:92195
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Discrimination of short frequency glides depending on reverberation

AutorInnen Brands, B.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Abstract Eine wichtige Eigenschaft, die das Gehör zur Unterscheidung kurzer Schalle nutzt sind Phasen- und Gruppenlaufzeitunterschiede. Um zu weiteren Einblicken in die Mechanismen der Unterscheidbarkeit zu gelangen, wurde ein adaptiver forced-choice Hörtest durchgeführt. Den Testpersonen wurden chirp-ähnliche Stimuli vorgespielt, welche in Länge, Richtung des Frequenz Sweeps und hinzugefügtem Nachhall variierten. Die Stimuli wurden durch Filtern von Testsignalen mit einem Allpass Filter mit logarithmischer Gruppenlaufzeit realisiert. Diese Gruppenlaufzeit wurde adaptiv variiert und somit die Unterscheidbarkeitsschwelle in logarithmischer Gruppenlaufzeit zwischen zwei Stimuli gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Hinzufügen von Nachhall die Unterscheidbarkeit verschlechtert, dass aufsteigende Sweeps besser als absteigende unterscheidbar sind, und dass kurze Stimuli ebenfalls besser als lange Stimuli unterscheidbar sind. Weiterhin war der Einfluss der Richtung nur für kurze Signaldauer signifikant.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:92193
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Tangible user interface for sound field control

AutorInnen Roenisch, T., Haider, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Interaction Design
Schlagwörter Auditory Virtual Environment (AVE)
Abstract Controlling the origin of sound sources in a three-dimensional audio field is a complex task, particularly in a live environment. Since multiple sources can be involved, a good overview, fast access to every source and simple automation commands are required. A user interface should facilitate straightforward handling and situational awareness. The following thesis presents the further development of "A Tangible User Interface for Playing Virtual Acoustics" by Birgit Gasteiger in 2010, with an emphasis on improved usability and advanced Ambisonic-controls and automation. Furthermore, it strives to devine a field of application for the "Tangible User Interface for Auditory Virtual Environments" (TUI-AVE). Several controls for the spatialization of sound sources, the respective development as well as designs of the corresponding visual presentation are outlined.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:92192
BetreuerInnen Ritsch, W.
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Raumdivergenzeffekt in virtuellen Räumen

AutorInnen Enge, K.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Virtual Reality Umgebungen werden in verschiedensten Anwendungen wie der Architektur, dem Film und in Computerspielen zu einem immer wichtigeren Faktor. All diese Bereiche konzentrierten sich lange Zeit primär auf visuelle Eindrücke. Unbestritten ist allerdings, dass dreidimensionaler Klang eine bedeutende Rolle bei der Glaubwürdigkeit virtueller Umgebungen spielt, alleine schon aus dem Grund, dass realer Raum vom Menschen maßgeblich über seinen Klang charakterisiert wird. Das Pendant einer VR-Brille für die Augen ist für die Ohren die binaurale Wiedergabe über Kopfhörer. Die Virtualisierung realer Räume mittels CAD-Programmen eröffnet neue Möglichkeiten für psychoakustische Untersuchungen, nämlich mit binauralen Klängen in virtuellen Räumen. Wie beeinflussen sich Virtualisierungen und binaurale Wiedergaben? Hat die Virtualisierung einen Effekt auf die wahrgenommene Externalisierung, die Distanz und die Richtung einer binauralen Reproduktion? Lässt sich der Raumdivergenzeffekt auch in virtuellen Umgebungen nachweisen? Wie detailliert müssen Räume modelliert werden, um glaubwürdige Erlebnisse für Versuchspersonen zu erzielen? Verändert die Möglichkeit der körperlichen Bewegung um eine Quelle herum die Ergebnisse? Kann man den virtuellen Raum durch Begehung "lernen"? Um solche Fragen zu untersuchen sollen mehrere Räume mit verschiedenen Virtualisierungstechniken verwendet werden: Ein Raum mittels Modellierung in Unity, einer mittels Fotoprojektion auf einen rechteckigen virtuellen Raum und einer mittels Photogrammetrie. In diesen Räumen werden entsprechende psychoakustische Untersuchungen vorgenommen.
BetreuerInnen Frank, M., Höldrich, R.
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Klassifizierung von Motorgeräuschen automatischer Zylinderschlösser

AutorInnen Merz, P.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Psychoakustik, Music Information Retrieval
Abstract Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der Klassifizierbarkeit mechanischer Geräusche. Dazu wird eine Auswahl psychoakustisch motivierter Features in Python implementiert und mittels unüberwachtem maschinellem Lernen untersucht, ob damit eine Klassifizierung der Daten gelingt. Als Testmaterial dienen Aufnahmen motorisierter Zylinderschlösser, die nach ihrer Qualität kategorisiert wurden. Abschließend wird untersucht inwieweit diese Kategorisierung auch automatisch vorgenommen werden kann.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Ableitungsbasierte Methoden zur Regularisierung inverser Probleme der akustischen Nahfeldholografie

AutorInnen Pagavino, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Akustische Holografie, Akustische Nahfeld-Holografie
Abstract Die Visualisierung von Schallfeldern im Nahfeld einer Quelle ist oft hilfreich, um die vibroakustischen Eigenschaften des Strahlers zu verstehen. Aus dieser Notwendigkeit heraus wurden verschiedenste Methoden der akustischen Nahfeldholografie entwickelt, mit denen es möglich ist das gemessene Schallfeld einer Quelle zu modellieren. Eine dieser Methoden ist die Equivalenzquellen-Methode (ESM). Dabei wird das lokale Schallfeld als Überlagerung von unterschiedlich starken Elementar-Qellen betrachtet. Aus räumlich diskreten Schalldruckmessungen lassen sich die Quellstärken bestimmen, die diesesDies erfordert die Lösung eines linearen inversen Problems. Inverse Probleme sind meist schlecht gestellt und das resultierende Gleichungssystem häufig unterbesetzt, wodurch der Einsatz von Regularisierungsmaßnahmen zur Vorraussetzung wird, um eine sinnvolle Lösung zu erhalten. Die Formulierung zusätzlicher Bedingungen an die Lösung um erwartete räumliche Strukturen zu forcieren stellt eine geeignete Regularisierungsform dar. An Bedingungen geknüpfte inverse Probleme erfordern üblicherweise die Minimierung bestimmter Normen der Lösung im Ortsbereich. Die Anwendung von Compressive Sensing durch Minimierung der L1-Norm erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da sich damit gültige Lösungen auch abseits der räumlichen Abtastgrenze bestimmen lassen. Die implizite Forderung nach dünnbesetzten Lösungen beschränkt den Einsatz jedoch auf punktförmige und schwach ausgedehnte Quellen. Typische vibroakustische Quellenphänomene enthalten aber häufig auch räumlich ausgedehnte Muster. Diese Arbeit untersucht Regularisierungsmethoden, die eine dünnbesetzten Struktur der räumlichen Ableitungen erster und zweiter Ordnung fordern. Dadurch ergeben sich im Ortsbereich abschnittsweise konstante oder lineare Lösungen mit minimaler Krümmung. Solche Regularisierungen sind gängige Praxis in vielen Bereichen der Bildverarbeitung. Sie kamen aber erstmals kürzlich im Bereich der Akustik zum Einsatz, wo sie ihre Fähigkeiten zur Rekonstruktion typischer Strukturen unter Beweis stellen konnten. In dieser Arbeit wird eine Regularisierung vorgeschlagen, die auf den Schatten-Normen der Hesse Matrix basiert und nach meinem besten Wissen noch nicht für die akustischen Nahfeldholografie eingesetzt wurde. Des Weiteren wird eine kombinierte Methode vorgeschlagen, die zusätzliche eine dünnbesetze Struktur im Ortsbereich fordert. Mit ihr lassen sich sowohl räumlich kompakte als auch ausgedehnte Quellen charakterisieren. Für die Lösung des Minimierungsproblems wird ein "Proximal Splitting" Algorithmus verwendet. Dieser ermöglicht eine effiziente Implementierung der vorgeschlagenen Regularisierungsmethoden. Den LeserInnen dieser Arbeit wird das Konzept der ableitungsbasierten Regularisierungsverfahren nahegebracht und deren Charakteristika und Fähigkeiten aufgezeigt. Die Gültigkeit der vorgestellten Methoden wird sowohl durch numerische Simulation, als auch anhand realer Messdaten überprüft. Die Theorie hinter dem Algorithmus wird behandelt und dessen Gebrauch anhand der Probleme dieser Studie erläutert.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:92568
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Derivative-Based Regulatisation of inverse problems in acoustic holography

AutorInnen Pacher, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
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Alternative Diskretisierungen zur Auswertung des Rayleigh-Integrals basierend auf der Fourier-Methode

AutorInnen Pagavino, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Akustische Holografie
Abstract Diese Projektarbeit befasst sich mit der numerischen Auswertung von Schallfeldern ebener Strahler basierend auf der räumlichen Fouriermethode. Durch die Möglichkeit der schnellen Transformation lässt sich das Rayleigh-Integral damit auf rechnerisch effiziente Weise lösen, was die Anfänge der akustischen Nahfeldholografie ermöglichte. Der effiziente Algorithmus ist keine Voraussetzung mehr, könnte aber zeitliche Vorteile haben und wird hier noch einmal aufgegriffen. Der Umweg über den diskreten Wellenzahlraum bewirkt: (i) durch die direkte Diskretisierung der Ausbreitungsfunktion im Wellenzahlraum wird die Wellenausbreitung parallel zur Grenzfläche an manchen Frequenzen singulär, und (ii) die inhärente Periodisierung der Schallquelle im Ortsbereich beeinflusst insbesondere die zur Grenzfläche geneigten Wellenausbreitung durch Interferenzerscheinungen. Möglichkeiten zur Minderung dieser durchaus gewichtigen Effekte werden diskutiert. Als mögliche Abhilfe zur Singularität wird in 2D die Verwendung einer rechteckigen und dreieckigen Interpolationfunktion vorgeschlagen, in 3D ein trapezförmiger Interpolant. Die Ergebnisse der FFT-basierten Holografie werden mit den korrekten Ergebnissen des im Ortsbereich diskretisierten Rayleigh-Integrals verglichen. Auch die Auswirkungen der alternative Disrketisierungen auf die holografische Inversion der Schallausbreitung werden behandelt. Die gezeigten Ergebnisse berechtigen die Frage über die heutige Daseinsberechtigung der schnellen Fouriermethode in der akustischen Nahfeldholografie im direkten Vergleich zum örtlich diskretisierten Rayleigh-Integral.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:92197
BetreuerInnen Zotter, F.
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Der Einfluss von Nachhall auf die Externalisierung

AutorInnen Giller, P.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Abstract Das zentrale Problem binauraler Wiedergabetechniken ist die sogenannte Im-Kopf-Lokalisation, bei der virtuelle Schallquellen nicht als externalisiert wahrgenommen werden. Der Grad der Externalisierung hängt dabei nicht nur vom Schallfeld am Eingang der Gehörgänge ab, sondern wird auch von visuellen Reizen, Training und Erwartungshaltung beeinflusst. Studien konnten zeigen, dass die Externalisierung unter anderem durch Hinzufügen von Nachhall gesteigert werden kann. Neuere Studien geben Grund zur Annahme, dass unter diesen Voraussetzungen aufwendig vermessene individuelle HRTFs kaum mehr zur Verbesserung der Externalisierung beitragen. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Einfluss von Nachhall unter verschiedenen Bedingungen in einem Hörversuch untersucht. Ziel soll es sein, ein Verfahren zu entwickeln mit dem die Externalisierung bei generischen HRTFs verbessert wird, während Raumeindruck und Klangfarbe des Originalsignals möglichst erhalten bleiben. Idealerweise werden die gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung eines robusten Binaural-Renderers einfließen.
BetreuerInnen Wendt, F., Höldrich, R.
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Akustische Analyse moderner Blockflöten

AutorInnen Kocher, L.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Klanganalyse
Abstract Diese Arbeit setzt sich mit der akustischen Analyse moderner Blockflöten auseinander. Da der Helder Tenor ein neues und noch weitgehend unerforschtes Instrument ist, liegt der Fokus der Arbeit auf dem Verlauf des Frequenzganges der Flöte, sowie deren Teiltonverhalten. Um aussagekräftige Aussagen treffen zu können, wurden drei weitere Tenorblockflöten analysiert. Dies ermöglicht einen Vergleich des neuen, "modernen" Modells zu den herkömmlichen, altbewährten Modellen. Letztendlich enthält die Arbeit eine Interpretation der Unterschiede und Vorteile des Helder Tenor gegenüber herkömmlichen Tenorblockflöten.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:79028
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Shadowboy

AutorInnen Edelbauer, T.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Interaction Design
Schlagwörter Spiel, Interaktion
Abstract Diese Arbeit beschäftigt sich mit Computerspielen die primär Sound als Spielelement verwenden, sogenannten „Audio Games“. Im Rahmen des Seminars wurde außerdem ein Audio Game namens Shadowboy erstellt. Dabei handelt es sich um ein „2D Jump ’n’ Run“ Spiel, in dem man mit Hilfe von Geräuschen, welche über ein Mikrofon aufgenommen werden, die Spielwelt verändern und Spezialattacken ausführen kann. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der Definition von Spielen, bis hin zur Entwicklung der ersten Videospiele und dem Unterschied zu Audio Games. Der zweite Teil der Arbeit fokussiert sich auf die Entstehungsgeschichte und der Entwicklung von Shadowboy. Abschließend werden Verbesserungen diskutiert, welche zukünftig implementiert werden könnten.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95313
BetreuerInnen Zmölnig, J.
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The Augmented Drumstick

AutorInnen Zanini, V.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Elektronische Musik und Live-Elektronik haben die Klangmöglichkeiten maßgeblich erweitert, aber auch einige Diskussionen über die musikalische Darbietung ausgelöst. Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Problem, wie akustische Klänge mit Live-Elektronik kombiniert werden können, ohne die musikalische Performance beim Schlagzeugspielen zu beeinträchtigen und bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zur Frage von Kontrollern für Live-Elektronik mit der Schwerpunkt auf das Schlagzeug. Der Forschungsteil befasst sich mit dem Thema Augmented Instruments und der Bedeutung von Performativität und Ausdruckskraft im Bereich der Live-Elektronik. Das Ergebnis dieser Arbeit ist die Entwicklung eines neuen Augmented Drumsticks, eines Musik-Kontrollers, mit dem Musiker die Klang- und Leistungsfähigkeiten bei einem Instrument wie etwa dem Schlagzeug ergänzen können, obwohl beim Spielen alle Gliedmaßen im Einsatz sind. Mit dem vorgestellten Ergebnis schränkt der Einsatz der neu entwickelten Technologie die musikalische Schlagzeugleistung nicht ein, sondern bereichert sie.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95250
BetreuerInnen Gründler, J.
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3D Audio Sound Design Creating Immersive Spatial Audio Experiences

AutorInnen Bernsteiner, M.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Diese Masterarbeit und das zugehörige Werkstück behandeln die Themengebiete immersives Sound Design und 3D Audio Produktionstechniken. Im Theorieteil der Arbeit werden die gängigsten räumlichen Audioformate sowie deren Vor- und Nachteile vorgestellt. Der praktische Teil umfasst den Produktionsprozess des Ambisonics Hörspiels "Spinnenbank", das auf einem Text des Sprachkünstlers John Sauter basiert. Die Dokumentation des künstlerischen Beitrags und der verwendeten Produktionsumgebung soll einen Einblick in den Produktionsaufwand von Ambisonics Audioinhalten ermöglichen. Ein Fragebogen zu 3DAudio Produktionstechniken wurde entwickelt und ausgesendet, um Informationen aus erster Hand von immersiven Audioexperten zu erhalten. Die aus der Umfrage gewonnenen Erkenntnisse werden den eigenen Erfahrungen, die während der Erstellung des Werkstücks gemacht wurden, gegenübergestellt.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95226
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Organizing von Drum Samples

AutorInnen Dolliana, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Bei Sample basierten modernen Musikproduktionen besteht häufig das Problem, dass die verschiedenen Elemente (vor allem die Drums) ähnlich und repititiv klingen. Mit Hilfe von Randomizing, Humanizing und Organizing kann den samplebasierten Sounds eine „menschliche“ Natürlichkeit verliehen werden. Bei dieser Arbeit versuche ich mit Hilfe eines Tools zu veranschaulichen, wie Randomizing und Humanizing die Musikproduktionen, aber auch die Sound Designs verbessern können. Auch versuche ich mögliche Auswirkungen dieser Effekte für die Zukunft zu erläutern.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95223
BetreuerInnen Gründler, J.
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Sprachsynthese mithilfe von K.I. zur effektiven Vertonung eines Videospielcharakters

AutorInnen Robausch, L.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Die künstlichen Intelligenzen sind auf dem Vormarsch, ob es nun diese sind die Fragen in einer Anrufschleife auswerten und weiterleiten können oder welche die sich in unseren Smartphones verstecken wie Siri, Google oder Alexa. Diese versuchen den normalen Sprachfluss und Intonation der normalen menschlichen Sprache zu imitieren, welche durch die Sprachsynthese hörbar gemacht wird. Sei es eine kompliziertere Fragestellung oder umgangssprachliche Wörter. Sie weisen somit eine eigene Art von Betonung und Sprachfluss auf. In dieser Arbeit werde ich deren Eigenschaften erforschen und ob diese Art der Sprachsynthese sich effektiv dazu eignet einen Synchronsprecher zu ersetzen. Das daraus resultierende Material und dessen Arbeitsprozess wird danach auf Qualität und Effektivität evaluiert. Zuletzt wird getestet ob sich eine dieser Methoden für die Vertonung eines Videospielcharakters meines praktischen Teils eignet.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95222
BetreuerInnen Gründler, J.
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Changing the difficulty of video games through sound design

AutorInnen Beucher, W.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Durch die interaktive Komponente von Videospielen liegt einer der zentralen Punkte des Designs auf dem Schwierigkeitsgrad. Einst lag der Fokus darauf, möglichst viel Geld am Arcade Automaten zu verdienen oder kurze Spiele künstlich zu strecken. Heutzutage sollte mehr darauf geachtet werden, das bestmögliche Spielerlebnis zu schaffen, sei es durch einen hohen, niedrigeren oder ausgewogenen Schwierigkeitsgrad. Sound Design ist eine viel verwendete aber noch nicht gründlich erforschte Variable beim Formen des Schwierigkeitsgrades. Durch gut ausgearbeitetes Sound Design wird der/die Spieler*in nicht nur in der Wahrnehmung der Geschichte und Welt des Spieles beeinflusst, sondern nimmt auch automatisch verschiedene Hilfestellungen wie Warnlaute auf. Durch die auditive Ebene können wichtige Informationen vermittelt werden, ohne das grafische Interface zu überladen. Spielmechaniken können eindeutiger oder leichter erlernbar gemacht werden, außerdem kann die generelle Leistungsfähigkeit verstärkt werden. Die vorhandene Literatur rund um das Themengebiet wird in dieser Masterarbeit zusammengefasst und präsentiert. Im praktischen Teil wurde ein Videospiel erstellt, in dem viele Praktiken aus dem Theorieteil exerziert werden.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95221
BetreuerInnen Gründler, J.
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Musikproduktion in Ambisonics

AutorInnen Markart, C.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Das Standardformat der modernen Musikproduktion ist seit Anfang der 1960er immer noch die Stereoproduktion. Fast zeitgleich wurde in Großbritannien in den 1970ern eine Audiotechnologie namens „Ambisonics” entwickelt. Die Produktionen in Ambisonics beschränken sich hauptsächlich auf interaktive Anwendungen. Musikproduktionen für den Home- und Livebereich werden weiterhin zumeist in Stereo gemischt. Aufgrund dessen gibt es in diesem Bereich noch keine wirklichen „Mixing Rules” (z.Dt. Mischregeln). Im Zentrum dieser Arbeit stehen mehrere Werkstücke in Form von modernen Musikproduktionen. Anhand dessen wurde mittels eines Hörtests versucht, den Mehrwert einer modernen Musikproduktion in Ambisonics zu evaluieren. Die Resultate des Hörtests zeigten, dass eine Ambisonics-Version eines Musiktitels in den meisten Fällen der Stereoversion des selben Titels bevorzugt wird. Darüber hinaus konnten weitere Erkenntnisse über das Mixing in Ambisonics gewonnen werden.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95220
BetreuerInnen Frank, M.
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SIPI Loudness: Implementation of an Experimental setup and Pilot Study for Ludness Perception in Cochlear-Implant Listeners with Short-Interpulse-Interval (SIPI) and Enhanced Pulse (ENH) Stimulation

AutorInnen Frohmann, L.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Psychoakustik, Hörmodell
BetreuerInnen Höldrich, R., Laback, B.
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Ambisonics Streambox

AutorInnen Heidegger, P.
Jahr 2019
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter Ambisonics, Computer Music, Klangspatialisierung
Abstract Die Aufzeichnung von klanglichen Umgebungen (Klanglandschaften) erfreut sich sowohl in künstlerischen, als auch in wissenschaftlichen Gebieten immer größerer Beliebtheit. Zum Zweck des live - Monitorings, Tätigung von Aufzeichnungen über einen längeren Zeitraum und auch für den Einsatz abseits von Stromnetz und Zivilisation kommen dabei oftmals Streamboxen, autonome Geräte zur Aufzeichnung und Upstream von Audiosignalen, zum Einsatz. Bisherige Streamboxen sind allerdings zumeist für Mono- oder Stereomikrofonierung ausgelegt. Eine 3D-Audio fähige Streambox würde sowohl in einigen künstlerischen, als auch wissenschaftlichen Einsatzgebieten eine Erweiterung der möglichen Einsatzgebiete mit sich bringen. Durch die Möglichkeit der Trennung von Aufnahme- und Wiedergabekonstellation und der damit einhergehenden Flexibilität stellt Ambisonics ein geeignetes Format zur Umsetzung dar. Diese Arbeit soll durch Recherche den Grundstein für den Bau einer Ambisonics- Streambox legen. Dazu wird anhand der Theorie von Ambisonics die Vorteile und Einsatzgebiete erläutert und Hilfestellung zur Wahl von Hardware, Software und Stromversorgung geleistet.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:95375
BetreuerInnen Ritsch, W.
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Evaluierung einer geeigneten Messanordnung zur Bestimmung von Richtwirkung und Schallleistung bei Gesang

AutorInnen Kocher, L., Pham, T.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Abstrahlcharakteristik, Akustik
Abstract Die Richtwirkung der Stimme hängt von zahlreichen Faktoren, wie der Morphologie, Kopf und Körperbau, der Mundstellung, sowie der Formung des Vokaltrakts bei unterschiedlichen Phonemen ab. In diesem Projekt werden sowohl die Richtwirkung als auch die Schallleistung bei Gesang mittels dem double circle microphone array (DCMA) gemessen. Dieses besteht aus zwei mit Mikrofonen bestückten senkrecht zu einander stehenden Kreisringen, wobei ein Ring in der horizontalen und der andere Ring in der vertikalen Ebene platziert wird. Die Messumgebung ist in Pure Data implementiert und enthält sowohl Audio- und Videoaufnahmen als auch das Head- und Mouth-Tracking. Die Richtwirkung wird mittels adaptierten Tools des iem-Repository DirPat analysiert und visualisiert. Das Messverfahren bedient sich der "Glissando-Methode". Hierfür wird die Versuchsperson in der Mitte des DCMA-Setups platziert und soll dort einen Vokal mit vier verschiedenen Mundöffnungen singen, indem sie bei einer geeigneten Tonhöhe beginnt und diese glissandoartig bis zu einer Oktave steigert. Um eine reproduzierbare und zuverlässige Messroutine gewährleisten zu können, wird mit einem Trackingsystem sowie mit Videoaufnahmen gearbeitet. Optische Tracking-Sensoren werden angebracht, um die Mundformung sowie die zentrale Positionierung der Sänger zu messen. Dies soll die Messung validieren und Information bezüglich der Mundöffnung für gegebene Phoneme geben. Die Videoaufzeichnung dient als Verifikation des hierfür entwickelten Trackingvorgangs.
BetreuerInnen Brandner, M.
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Multi-direction analysis in Ambisonics

AutorInnen Deppisch, T.
Jahr 2019
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter 3D sound, Schallquellenlokalisation, Ambisonics, Aufnahme- und Wiedergabetechnik, higher-order Ambisonic microphone arrays, Quell- und Empfangsrichtwirkung, Richtwirkung in Kugelflächenfunktionen
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Schallschutzspezifikation im Musikbereich

AutorInnen Tonetti, F., Ziesemer, S.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Psychoakustik
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Richtungsauflösungsverbesserung in direktionalen Raumimpulsantworten erster Ordnung

AutorInnen Gölles, L.
Jahr 2019
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter B-Format, Ambisonics, Richtmikrofone, Wiedergabetechnik, Surround Sound, Signalverarbeitung
Abstract folgt
BetreuerInnen Zotter, F.