Abschlussarbeit

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Ohne O-Ton

AutorInnen Juritsch, G.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Bereits seit der Erfindung des Filmtons ist die Nachsynchronisation der auditiven Ebene ein beliebtes Mittel in der Filmindustrie. Tatsächlich scheint der Originalton mehr und mehr zu verschwinden und der reale akustische Ort als Geräuschkulisse wird im Studio postproduziert. Anhand des Werkstücks werden die Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten und das kreative Anwendungspotenzial einer Nachvertonung aufgezeigt. Dies führt zugleich auf das theoretische Ergebnis der schriftlichen Arbeit. Mit kritischer Haltung richtet sich der Blick vor allem auf die konventionelle Filmtheorie. Im Vordergrund steht dabei die Funktion des O-Tons sowie ganz allgemein die Rolle der auditiven Ebene im Film.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:117215
BetreuerInnen Gründler, J.
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Experimente zur Anpassung von Bild und Ton in VR Umgebung

AutorInnen Perinovic, D.
Jahr 2021
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter Virtuelle Umgebungen, Virtuelle Realität (VR), Spatial Audio, Klangspatialisierung, higher-order Ambisonic microphone arrays, Ambisonics, audiovisuell, Auditorische Wahrnehmung
Abstract Da Virtual Reality zur neuen, weit verbreiteten Technologie für verschiedene Anforderungen wird, ist ihre Plausibilität das Wichtigste, was Ingenieur*innen im Auge behalten müssen. Je mehr Bild und Ton die reale Optik und Akustik repräsentieren, desto mehr „fühlen“ sich die Nutzer in der virtuellen Welt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Experimente durchzuführen, wie gut der Ton dem Bild entspricht und umgekehrt. Für das Experiment werden Kopfhörer und VR-Set verwendet und die Evaluierung erfolgt in der virtuellen Welt mit den Hand-Controllern.
BetreuerInnen Frank, M.
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Sequential Stream Segregation in Electric Hearing based on Rate-pitch and Interaural-time-difference Cues

AutorInnen Frohmann, L.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Auditorische Wahrnehmung, binaural, Hörmodell, Maskierungsschwelle, Psychoakustik, Wahrnehmungsmodelle
Abstract folgt
BetreuerInnen Majdak, P., Höldrich, R.
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Searching for the Immersive Experience

AutorInnen Rodríguez Rodríguez, C.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Interaction Design
Schlagwörter Ambisonics, Video
Abstract Das Ziel dieses Projekts ist es, die Eigenschaften und Mechaniken zu finden, die VR immersiv machen. Nach der schnellen Akzeptanzrate, die speziell im Jahr 2020 zu verzeichnen war, sind neue VR-Inhalte entstanden, die das Medium nicht immer in vollem Umfang nutzen. Durch eine umfassende Analyse und Synthese dieser Mechanik wird das Projekt der Masterarbeit eine VRErfahrung sein, die unter Verwendung dieser Ideen von Grund auf neu entworfen und erstellt wird. Aufgeteilt in 2 Teile, eine Analyse und eine praktische VR-Implementierung der Schlussfolgerungen dieser Analyse Die Ergebnisse sollten letztendlich darauf hinweisen, was VR heute ist, wie es vollständig genutzt werden kann und schließlich, um einen vollständigen Entwicklungszyklus von Softwaretests zu lernen und zu erleben und das gesamte während dieses Masterstudiums erworbene Wissen umzusetzen. Diese Arbeit wird ein abschließender Test für meine Erfahrung sein, ein Beweis dafür, dass ich bereit bin, Generalist in der VR-Branche zu sein, und mir helfen, die technischen und kreativen Herausforderungen von VR zu verstehen
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116874
BetreuerInnen Ciciliani, M., Gründler, J.
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Audioproduktion im Kontext von stereo-upmixfähigen Wiedergabesystemen

AutorInnen Benedicic, L.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Interaction Design
Abstract Folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Produktion von Audiocontent, der optimiert ist für die Wiedergabe über den Echo Studio Smartspeaker, als Fallbeispiel für stereo-upmix-fähige Wiedergabesysteme. Das Thema 3D-Audio wird innerhalb der Audiocommunity als eines der vielversprechendsten angesehen, doch die Etablierung in den Mainstream erscheint langwierig. Diese Trägheit könnte auf die gegenwärtig noch recht eingeschränkte Zugänglichkeit von 3D-Audio zurückzuführen sein, da diese Inhalte meist nur über spezielle Systeme wiedergegeben werden können. Die große Mehrheit der Menschen konsumieren Audiocontent nach wie vor in Stereo. Um dennoch immersive Hörerlebnisse bieten zu können, verfügen Wiedergabesysteme wie der Amazon Echo Studio oder Soundbars etwa von Sennheiser über Stereo-Upmix-Technologien, was bedeutet, dass keine speziellen Audioformate benötigt werden. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden wie diese Technologien aus produktionstechnischer Sicht bestmöglich zu nutzen sind. Dadurch kann in weiterer Folge eruiert werden, ob bei zukünftigen Produktionen auf solche Technologien Rücksicht genommen werden sollte.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116875
BetreuerInnen Rieger, M.
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Generative Sequencing

AutorInnen Aschbacher, R.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Schlagwörter Algorithmische Komposition, Audio, Computer Music, Computermusik und Elektronische Musik, Installation, Interaktion, Klangfarbe, Komposition, Machine Learning, Musik, Software, Sound Design
Abstract Die vorliegende Arbeit untersucht Methoden der Gestaltung von Klangstücken, Performances und Klanginstallationen mittels zeitlicher Sequenzierung und der Generierung von Struktur durch verschiedene algorithmische Gestaltungsansätze. Das in dieser Arbeit beschriebene gestalterische Ziel ist die Entwicklung eines Systems für generatives Sequenzieren und die Beschreibung einiger praktischer Beispiele unter Verwendung dieses Setups. Die Einleitung fragt nach der Genese von Struktur und Bedeutung in der menschlichen Wahrnehmung und im Bewusstsein durch Gruppierungsprinzipien, um daraus einige grundlegende Faktoren der Wahrnehmung und Erfahrung hörbarer Strukturen abzuleiten. Außerdem wird ein kurzer thematischer und historischer Überblick über musikalische Sequenzierung und die Anwendung einiger generativer Methoden in Kunst und Design gegeben. Hinzu kommt eine kurze Einführung in die Software Puredata, wie sie im weiteren Verlauf dieser Arbeit zum Einsatz kommen wird. Der Hauptteil der vorliegenden Arbeit konzentriert sich auf die Beschreibung eines generativen Sequenzierungssystems, das in seinen wesentlichen Komponenten beschrieben werden soll. Das generative Setup wird dafür in seiner Struktur und Funktionalität skizziert. Auf dieser Grundlage wird die praktische Umsetzung der verschiedenen Komponenten in Puredata beschrieben. Es werden einige Anwendungsbeispiele vorgestellt, die das hier entwickelte System für generatives Sequenzieren illustrieren. Dabei werde ich mich auf jene Aspekte konzentrieren, die für das Verständnis des Einsatzes verschiedener generativer Modelle und Methoden in der Praxis des Sound-Designs relevant sind.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116876
BetreuerInnen Nierhaus, G.
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Spiel mit der Erinnerung

AutorInnen Ströhle, S.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Sound Design, Psychoakustik
Abstract Die Forschungsfrage dieser Masterarbeit, welche es zu beantworten gilt, lautet: Wie kann durch Klang, in Bezug auf Videospiele die Erinnerungsfähigkeit und das Verständnis des Menschen gesteigert werden? Darauf basierend wird ein Handbuch für Game Sound Designer erstellt, in welchem verschiedene, relevante Parameter zur Erzeugung und Evaluierung von dementsprechenden Klängen beinhaltet sind. Dies geschieht unter der Berücksichtigung von verschiedenen Themenbereichen wie Erinnerung, Vergessen, auditive Wahrnehmung und Game Sound Design. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Flowchart zusammengefasst, welches den/die Game Sound DesignerIn Schritt für Schritt durch den Gestaltungsprozess leitet. Des Weiteren sind diese Erkenntnisse der Grundstein für das Sound Design eines selbst vertonten Computerspiels. Da das Handbuch auch für Laien verständlich sein sollte, wird auf das Eingehen von technischen Parametern weitestgehend verzichtet. Wenn ein Klang für ein Ereignis (in einem Videospiel), welches es zu verstehen und zu merken gilt, erstellt werden soll, müssen erst diese Parameter des Flowcharts vollständig erfüllt sein, bevor dieser Klang als verständlich und erinnerungswürdig definiert werden kann. Nachdem die verschiedenen Ereignisklänge diesen Prozess erfolgreich durchlaufen haben, folgt ein quantitativer Usertest mit anschließender Befragung, um die auf der Recherche basierenden Annahmen zu bestätigen. Das Resultat der Arbeit beinhaltet die Vertonung eines Computerspiels, die Masterarbeit in Form eines Handbuches, ein Flowchart zur Gestaltung erinnerungswürdiger Klänge und eine Usertest-Anleitung zur Evaluierung der im Handbuch vorhandenen Hypothesen.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116908
BetreuerInnen Ciciliani, M., Drechsler, A.
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The Missing Piece: Boredom and “non-games” in ludified audiovisual composition

AutorInnen Aska, A.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Schlagwörter audiovisuell, Spiel, Algorithmische Komposition, Computer Music
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116906
BetreuerInnen Ciciliani, M., Utz, C.
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Above 1700 – Diskrete Spatialisation als Mittel zur Dekonstruktion und Erweiterung von Kompositionen

AutorInnen Wolff, P.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Schlagwörter Musik, Komposition, Computer Music, Klangspatialisierung
Abstract Im Zentrum dieser schriftlichen Arbeit steht die Komposition Above 1700, die für 24 solo Lautsprecher konzipiert wurde. Im ersten Abschnitt werden diverse – für die Komposition relevante – Themengebiete, wie die Arbeit mit Multikanal-Lautsprechern, die Wahrnehmung von Klang, und die Rolle von Raum, behandelt. Darüber hinaus wird auf Praktiken der Dekonstruktion von bestehenden Audioaufnahmen eingegangen. Diese Themen, werden sowohl musikhistorisch, technisch, als auch ästhetisch beleuchtet und anhand von ausgewählten Beispielen veranschaulicht. Der anschließende Teil widmet sich dem Stück Above 1700. Neben allgemeinen kompositorischen Überlegungen werden Entstehungsprozess, Aufbau, technische Implementierung, sowie die Funktionsweise der Spatialisation-Technik hashing näher erörtert. Zudem werden anhand von Screenshots der Wellenformen die musterartigen, zyklisch-repetitiven Eigenschaften der Komposition veranschaulicht. Gegen Ende werden etwaige Verbesserungen bzw. zukünftige Arbeitsweisen mit hashing diskutiert.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116909
BetreuerInnen Eckel, G.
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„Gemma zum Jürgen“ Eine multimediale Selbstdarstellung

AutorInnen Mayer, J.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Schlagwörter Game, audiovisuell, Computer Music, Virtuelle Realität (VR)
Abstract Fokus der vorliegenden Arbeit ist das gleichnamige künstlerische Werk „Gemma zum Jürgen“. Hierzu sollen sowohl Erläuterungen und Analysen dieses Werks angestellt, dessen Entwicklungsgeschichte, Motivation und Hintergründe beleuchtet, als auch Verbindungen unterschiedlicher Kunstrichtungen sowie die Positionierung im aktuellen Kunstgeschehen erörtert werden. Zentrales Thema hierbei sei die künstlerische Selbstdarstellung in ihren unterschiedlichen und multimedialen Facetten.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:116907
BetreuerInnen Eckel, G., Ciciliani, M.
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Die Rolle abstrakter Beschreibungsgrößen in Analyse und Klassifikation von Phonationstypen im Gesang

AutorInnen Bereuter, P.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Der menschliche Stimmapparat ist in der Lage klangfarblich unterschiedliche Phonationstypen zu erzeugen. Diese werden als distinkte Stimmqualitäten wie z.B. modal, behaucht oder gepresst wahrgenommen. Im Bereich des professionellen Gesangs werden diese Phonationstypen verwendet, um Emotionen und Gefühle zu transportieren, eine belastende Verwendung ungesunder Stimmqualitäten sollte dabei vermieden werden, um das Risiko von Stimmstörungen zu verringern. Aus diesem Grund sind professionelle Sänger*innen in der Ausbildung nach wie vor auf die Rückmeldung von Expert*innen oder Gesangslehrer*innen angewiesen. Die Fortschritte in der Sprachsignalverarbeitung mit Hinsicht auf Klassifikationsalgorithmen basierend auf überwachtem und unüberwachtem Lernen, stellen dabei eine Palette an Werkzeugen zur Verfügung, welche die Rückmeldung über die gesungenen Phonationstypen erleichtern und vertiefen können. Im Gegensatz zu bereits etablierten Ansätzen welche eine Trennung von Quell- und Filtersignal voraussetzen, werden die neuen auf maschinellem Lernen basierten Ansätze direkt auf die Gesangssignale angewendet. Dies bringt Vorteile für Echtzeit-Implementierungen und für die Grundfrequenzabhängigkeit mit sich. Die Grundlage für die beschriebene Klassifikation mittels maschinellem Lernen ist ein abstraktes Set an Beschreibungsgrößen (engl. feature set), welche die Stimmqualität ausreichend charakterisieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es nun, die Rolle abstrakter Beschreibungsgrößen, im Kontext einer auf maschinellem Lernen basierten Stimmqualitätsklassifikation für Gesang, hervorzuheben. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Mel-Frequenz-Cepstrum-Koeffizienten (engl. Mel frequency cepstral coefficients, Abk. MFCCs), welche in der Sprachsignalverarbeitung oft verwendet werden. Unterschiedliche Variationen an MFCCs werden analysiert und deren Fähigkeiten bezgl. Stimmqualitätsklassifikation werden evaluiert. Zusätzlich werden die zeitlichen Verläufe, die Grundfrequenzabhängigkeit und der Einfluss von Modulationseffekten, wie z.B. die des Vibratos, auf die MFCCs analysiert. Eine detailliertere Analyse der Verbindung von Vibrato und Phonationstyp bzw. Stimmqualität wird anhand von Methoden wie die des Modulationsleistungsspektrums (Abk. MPS) durchgeführt. Diese soll in etwaigen alternativen Beschreibungsgrößen, basierend auf dem Vibrato resultieren, um in weiterer Folge zur Stimmqualitätsklassifikation herangezogen werden. Abschließend sollen die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, ob die diskutierten Beschreibungsgrößen relevante Beiträge zu einer Echtzeitanalyse-Umgebung liefern können, um professionelle Sänger*innen mit hilfreichen Informationen über deren gesungene Stimmqualität zu versorgen.
BetreuerInnen Sontacchi, A., Brandner, M.
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Implementierung und Evaluierung der aktiven Geräuschreduktion unter Verwendung diverser Algorithmen auf Basis der „Remote Microphone Technique“

AutorInnen Holzmüller, F.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Aktive Geräuschreduktion (ANC), Remote Microphone Technique, Signalverarbeitung
Abstract Die Reduktion von Lärm und unerwünschten Geräuschen ist seit Langem ein wichtiger Punkt in der Fahrzeugentwicklung. Obwohl rein akustische Maßnahmen deutliche Besserungen bringen, können gewisse Störschallquellen nur unzureichend gedämpft werden. Abhilfe können hier Active Noise Cancellation (ANC) Systeme schaffen. Dabei wird typischerweise versucht, die Störgeräusche an den Ohren der Passagier*innen durch destruktive Interferenz auszulöschen. Dafür werden Lautsprecher und Mikrofone möglichst nahe an den Ohren platziert. Da die Mikrofone naturgemäß nicht direkt an den Ohren platziert werden können, ergibt sich ein systematischer Fehler bei der Bestimmung der Störsignale. Mittels der "remote microphone technique" wird daher versucht, aus mehreren nahegelegenen Mikrofonen das Störschallfeld an den Ohren zu schätzen. Im Zuge dieser Arbeit sollen Ansätze zu remote microphone technique und ANC implementiert, evaluiert und weiterentwickelt werden.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Exemplar-based audio inpainting in musical signals

AutorInnen Marafioti, A.
Jahr 2021
Art der Arbeit Dissertation
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Auditorische Wahrnehmung, Klangsynthese, Künstliche neuronale Netze (ANN)
Abstract Audio-Inpainting befasst sich mit lokalen Lücken von verzerrten oder verlorenen Informationen, wobei die Rekonstruktion darauf abzielt, aussagekräftige Informationen bereitzustellen und hörbare Artefakte zu verhindern. Audio-Inpainting ist ein großer Forschungsbereich, der zahlreiche Lösungen für kurze Lücken, d.h. von weniger als 25 ms, bereits jetzt schon bietet. Das Inpainting längerer Lücken, d.h. von etwa einer Sekunde, ist nur durch Kopieren von Informationen aus anderen Teilen des Signals möglich. Dieses PhD-Projekt zielt darauf ab, das Forschungsgebiet des Audio-Inpaintings auf drei Arten zu erweitern: 1) durch Bereitstellung neuer Methoden zur Verlängerung der zu rekonstruierenden Lückendauer, 2) durch Untersuchung, wie die fehlenden Informationen für Lücken im Bereich von Sekunden rekonstruiert werden können, und 3) durch Untersuchung neuer Techniken von maschinellem Lernen für Audio-Inpainting. Zu diesem Zweck entwickelten wir ein neuronales Netzwerk (Context-Encoder), das auf die exakte Wiederherstellung von Lücken bis zu 120 ms abzielt, indem Muster aus einem Musikdatensatz extrahiert und gelernt werden, um den Lückeninhalt vorherzusagen. Dieser Context-Encoder veranschaulichte das Potenzial maschineller Lerntechniken für Audio- Inpainting. Anschließend entwickelten wir ein sogenanntes "Time-frequency generative adversarial network" (TiFGAN), das Fortschritte bei der Phasenrekonstruktion, eine sorgfältige Auswahl der Zeitfrequenzdarstellung und modernste Modellierungstechniken für maschinelles Lernen kombiniert. Als nächstes passten wir das Konzept von TiFGAN an Audio-Inpainting an und entwickelten einen "Generative adversarial context encoder for long audio inpainting" (GACELA), welcher Lücken im Bereich von Sekunden rekonstruieren kann. Im Gegensatz zu anderen verfügbaren Systemen zielt GACELA auf lange Lücken ab, ohne eine Information aus dem verfügbaren Teil des Signals zu kopieren, sondern erstellt stattdessen eine fundierte Vorhersage des Lückeninhalts. Angesichts der Natur derart langer Lücken in der Musik kann GACELA verschiedene Lösungen für ein und dieselbe Lücke anbieten. GACELA wurde in Hörexperimenten mit Lücken im Bereich von 375 bis 1500 ms evaluiert. Die Resultate zeigten eine angemessene Inpainting- Leistung, wobei mit zunehmender Lückendauer keine signifikante Leistungsabnahme auftrat. Im Verlauf des PhDs wurde die Bedeutung der Phasenrekonstruktion in Zeitfrequenzdarstellungen deutlich. Daher schließt der PhD mit einer eingehenden Analyse der Wechselwirkung zwischen Phasenrekonstruktionsalgorithmen, den Zeitfrequenzparametern und dem Audioinhalt ab. Als Ergebnis der Analyse entstand ein Algorithmus zur Optimierung der Leistung eines beliebigen Phasenrekonstruktionalgorithmus. Zusammenfassend untersuchte das PhD-Projekt relevante Probleme im Bereich von Audio-Inpainting durch dieEntwicklung und Implementierung neuartiger maschineller Lernsysteme. Alle im Rahmen dieses PhDs entwickelten Implementierungen wurden als freie Open-Source-Pakete veröffentlicht, um die Reproduzierbarkeit unserer Ergebnisse durch andere zu gewährleisten.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:112284
BetreuerInnen Höldrich, R., Majdak, P., Balazs, P., Holighaus, N.
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Modeling the Perception of Directional Sound Sources in Reverberant Environments

AutorInnen Wendt, F.
Jahr 2021
Art der Arbeit Dissertation
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter Auditorische Wahrnehmung, Psychoakustik, Richtwirkung, Wahrnehmungsmodelle, binaural
Abstract Die Wahrnehmung von Schall im Raum wird durch die Raumakustik beein usst. Abhangig von den geometrischen Eigenschaften und der Bescha enheit des Raumes folgen dem Direktschall eine Vielzahl an Re exionen. Fur konventionelle, umhullende Wiedergabesysteme sind die Ein usse dieser Re exionen bereits hinreichend untersucht worden. Die Entwicklung neuartiger kompakter Lausprechersysteme erlaubt die Verraumlichung von Klang ausgehend von einem einzigen Punkt im Raum. Dabei wird das ausgepragte und variable Richtmuster solcher Systeme dazu verwendet, um Raumre exionen gezielt anzusprechen und so Horereignisse im Raum zu erzeugen. Deren Vorhersage unter Verwendung bekannter Lokalisationsmodelle ist jedoch nicht moglich, da die Wahrnehmung solcher Horereignisse auf anderen psychoakustischen E ekten basiert als jene konventionieller Lausprechersysteme. Diese Doktorarbeit untersucht Wahrnehmungen die sich aus der Interaktion von Direktschall und dessen Re exionen ergeben. Ausgehend von einfachen Laborexperimenten, in denen die uberlagerte Wahrnehmung prazise gesteuerter Schallinstanzen untersucht wird, werden die Horereignisse in einer Reihe von aufeinander aufbauenden Horversuchen behandelt. Diese Vorgehensweise erlaubt die Entwicklung von Wahrnehmungsmodellen, die Erkenntnisse aus den verschiedenen Stadien experimenteller Komplexitat beinhalten.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:108845
BetreuerInnen Höldrich, R., Eckel, G., Dau, T.
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Variable-Orientation Auralization based on Room Response Measurements Involving Directivity

AutorInnen Zaunschirm, M.
Jahr 2021
Art der Arbeit Dissertation
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter 3D sound, Ambisonics, Auditorische Wahrnehmung, binaural
Abstract Eine interaktive, exible und auf Messdaten basierende Auralisation einer akustischen Szene pro tiert von einer Trennung in die Quell-, Raum- und Empfangermodule. In dieser Arbeit wird eine Mess- und Verarbeitungsstrategie des Raummoduls vorgestellt, die eine solche Modularitat ermoglicht: die Source-and-Receiver-Directional Ambisonics Raumimpulsantwort (SRD ARIR). In ihrer ezientesten (Hardware) Implementierung stutzt sich die SRD-ARIR auf einen begrenzten Satz von RIRs, die zwischen einer Quelle und einem Empfanger von jeweils erster Ordnung gemessen werden. Um die Auralisation von Quellen mit Richtwirkungen hoherer Ordnung zu ermoglichen, wird die Ambisonic Spatial Decomposition Method (ASDM) verwendet, um die Richtungsau osung zu erhohen, d.h. die Au osung der Messungen erster Ordnung auf hohere Ordnungen hoch zu skalieren. In der Ambisonics-Domane lasst sich die SRD-ARIR nahtlos mit der Quell- und Empfanger- Richtcharakteristik verbinden, die typischerweise auch in Ambisonics zur Verfugung stehen. Auf der Empfangerseite werden in dieser Arbeit Ansatze zur binauralen Wiedergabe von Ambisonics Signalen vorgestellt, die diese radikal verbessert. Es wird ein frequenzabh angiger Laufzeitabgleich in der Vorverarbeitung der Auenohrubertragungsfunktion (HRTF) oder eine Optimierung der kleinsten Fehlerquadrate, die eine Phasenanpassung zugunsten einer Amplitudenanpassung bei hohen Frequenzen vernachlassigt, vorgeschlagen. Beide Renderer enthalten optional eine interaurale Kovarianzkorrektur, die eine optimale Wiedergabe von Di usfeldern bei nur geringer Auswirkung auf die Wiedergabe vom Direktschall erzwingt. Die Ergebnisse der durchgefuhrten Horversuche deuten darauf hin, dass die neuen Ansatze ab einer Ambisonics Ordnung von drei eine quasi-transparente und qualitativ hochwertige Wiedergabe ermoglichen. Auf Messdaten basierende Auralisation setzt jedoch nicht ausschlielich auf Ambisonics. Insbesondere dann, wenn Modularitat nicht erforderlich ist, ist die Auralisation auf der Basis von multi-orientation-binaural Raumimpulsantworten (MOBRIRs) eine gangige Alternative. In dieser Arbeit wird die optimale MOBRIR-Au osung diskutiert, die eine qualitativ hochwertige dynamische Binauralsynthese ermoglicht und gleichzeitig den Messaufwand gering halt. Die Ergebnisse aus Horversuchen zum Vergleich verschiedener Orientierungsau osungen zeigen, dass das Optimum bei einer Au osung von 15 liegt. Um die vorgeschlagene SRD-ARIR-Methode wahrnehmungstechnisch zu evaluieren werden Horversuche mit MOBRIR-basierter Auralisation als Referenz durchgefuhrt. Sowohl fur die MOBRIR- als auch fur die SRD-ARIR-basierte Auralisation wurde das Ikosaeder- Lautsprecherarray (IKO) als Quelle hoherer Ordnung eingesetzt. Die Ergebnisse des Horversuchs zeigen, dass die vorgeschlagene SRD-ARIR-Methode vergleichbare Qualitat wie die Alternativen, die auf Messungen in derselben akustischen Umgebung basieren, erreicht.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:108846
BetreuerInnen Höldrich, R., Eckel, G., Spors, S.
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Filmische Geräusch Landschaften

AutorInnen Pichler, K.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Abstract Der zeitgenössische Filmton ist stark abhängig von de n Möglichkeiten der Nachsynchronisation. Schauplätze werden in der Audio-Postproduktion als Geräuschumgebungen teils völlig rekonstruiert. Der reale akustische Ort als Geräuschumgebung und dessen Bezug zum Moment der filmischen Aufnahme scheint in manchen Fällen gänzlich zu verschwinden. Der Umgang mit schauplatzspezifischen Geräuschen wird anhand unterschiedlicher Konzepte aus der Filmtheorie kritisch beleuchtet, sowie deren konventionelle Rolle im Film hinterfragt. Es wird ihr kreatives Anwendungspotential aufgezeigt, sowie auch anhand des Werkstücks ein filmisches Denken in den Fokus gestellt, das schauplatzspezifischen Umgebungsgeräuschen im Film eine zentrale gestalterische Rolle zuschreibt.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:108950
BetreuerInnen Gründler, J.
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Analyse von Strömungsgeräuschen in Miniaturlautsprechersystemen

AutorInnen Berghold, P.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Die wachsenden Anforderungen von höheren Schalldruckpegeln und gleichzeitig kleiner werdenden Membranflächen für Miniaturlautsprecher führt vor allem bei tiefen Frequenzen zu übermäßiger Membranauslenkung. Die große Auslenkung kombiniert mit den kleinen Apparatur Abmessungen in Schallanschlüssen verursachen eine hohe Schallschnelle, welche die Ursache für unerwünschtes Rauschen ist. Aus der englischsprachigen Literatur ist dieses Rauschen als Port Noise bekannt. Es entsteht aufgrund von Turbulenzen und Wirbelablösung an den Berandungen der schallführenden Bauteile. Standardparameter wie die gesamte harmonische Verzerrung (THD) oder die Kompression sind kein klarer Indikator dafür, ob Port Noise vorhanden ist oder nicht. Diese Arbeit hat das Ziel, geeignete Messbedingungen und einen Fingerabdruck/Indikator für die Strömungsgeräusche in Miniaturlautsprechersystemen zu definieren. Die Ergebnisse werden mit CFD-Simulationen validiert und mit der Forschung zu Strömungsgeräuschen in Bassreflexsystemen verglichen. Dieser Vergleich soll die Annahme bestätigen, dass trotz der unterschiedlichen Lautsprecher Dimensionen Analogien vorhanden sind.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Objektive Audio Quality Assesment of NEMS Microphones

AutorInnen Neussl, D.
Jahr 2021
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter akustische Qualitätssicherung, Akustik, Audio, Psychoakustik, Signalverarbeitung
Abstract Geräte wie Smartphones, Smart Watches und Homeassistents steigen stetig in ihrer Popularität. Die Interaktion mit diesen Geräten findet in vielen Fällen über Knöpfe, Toucheingabe am Bildschirm oder (NFC) Etiketten, aber auch sehr häufig über Sprachbefehle. Per Definition wird für letzteres zumindest ein Mikrophon benötigt um die erforderlichen Audiodaten aufzunehmen. Da speziell Smartphones und Smartwatches sehr kleine Maße haben, müssen auch die eingebauten Mikrophone sehr klein sein. Weiter wächst der Wunsch auf Kundenseite, Audio in guter Qualität sowie Video mit guter Audioqualität aufzunehmen, was MEMS Mikrophone hoher Qualität voraussetzt. Zudem soll der Akku der mobilen Geräte nach Möglichkeit wenig belastet werden um eine zu schnelle Entladung zu verhindern. Um diese diametral entgegengesetzen Anforderungen technisch machbar zu erfüllen, müssen an anderer Stelle gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden. Ein Ansatz um den Gegensatz hoher Audioqualität bei kleinen Ausmaßen und geringem Stromverbrauch zu erfüllen ist es, zwischen Performance Modi zu wechseln. In diesem Fall kann zwischen Modi hoher Audioqualität mit sehr hohem Stromverbrauch und Modi weniger hoher Audioqualität mit deutlich niedrigerem Stromverbrauch gewechselt werden. Ein Problem das bei diesem Ansatz entsteht ist, dass der Moduswechsel in relativ kurzer Zeit erfolgen soll was zu möglicherweise hörbaren Artefakten führen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist unklar, wie hörbar und wie störend diese Störgeräusche bei gewissen Schalldruckpegeln und Einstellungen sind. Um die Hörbarkeit dieser Effekte besser zu verstehen, wurde zuerst der PEMO-Q parameter untersucht und auf Messungen angewandt. Allerdings waren diese Ergebnisse nicht schlüssig und die Verwendung des Parameters ist nicht für diese Anwendungsbereich geprüft. Aus diesem Grund wird ein (oder mehrere) Hörversuch(e) durchgeführt mit Audiobeispielen die solche Wechselartefakte beinhalten. Das Ziel ist es ein verbessertes Verständnis im Bezug auf Hörbarkeit und Störung/Beeinträchtigung durch diese Effekte zu erhalten. Zusätzlich soll der PEMO-Q Parameter durch die Ergebnisse des Hörversuchs für diesen Anwendungsfall angepasst werden um diesen dann im Idealfall zur autonomen Bewertung einzelner Hörbeispiele zu verwenden. Dadurch ergäbe sich dann eine neue Messmethode zur Bestimmung der Audioqualität in diesem Entwicklungsfeld.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Filterbasierte Auralisation der Schalldämmung zwischen Räumen

AutorInnen Schültke, J.
Jahr 2021
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Es gibt viele Vorschriften und Normen zur theoretischen Berechnung der direkten und indirekten Schallübertragung von Wänden und dem damit einhergehenden Schall-dämmmaß R_w. Doch es ist oftmals nur sehr schwer vorstellbar, wie laut und in welchem Frequenzbereich Schall schlussendlich durch die Wände in einen anderen Raum vordringt. Das Ziel dieser Arbeit ist die Verdeutlichung der Schallübertragung über die praktische Auralisation in Form eines Plug-Ins. Dazu werden die wichtigsten Beziehungen aus der Norm ÖNORM EN ISO 12354 zur Berechnung der akustischen Eigenschaften von Gebäuden aus Bauteileigenschaften mittels Filterkaskaden nachgebildet, um die Schallübertragung von Direkt- und Flankenwegen zu simulieren. Vor allem gilt es den Einfluss zu verdeutlichen, den verschiedene, wandspezifische Eigenschaften (Bauteilmassen, Verluste, Resonanzen, Koinzidenzfrequenz, etc.) auf die Schallübertragung haben. Die angestrebte Anwendung soll den Unterschied zwischen dem durchtretenden Schall eines Nachbarraum im Vergleich zum dortigen Schall hörbar machen und erlauben, die Konstruktionseigenschaften im simulierten Gebäude zu verändern.
BetreuerInnen Zotter, F.
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Sound Art in the Domestic Space

AutorInnen Seffino, M.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Klang und Raum
Schlagwörter Computer Music, Computermusik und Elektronische Musik, Dynamische Systeme, Installation, Klang und Raum, Klangspatialisierung, Live Elektronik, Musik, Sound Design
Abstract Diese Arbeit präsentiert und diskutiert eine Analyse des Zusammenspiels und der Beziehungen zwischen Klanginstallationen und Raum, verstanden als soziales und ästhetisches Produkt, und der Rolle des Raumes im Kontext der Klangkunst, die als Kofaktor im Kunstwerk-Raum-Nutzer-Paradigma betrachtet wird. Nach einer Analyse der Entwicklung der Raumbegriffe unter besonderer Berücksichtigung der Bereiche Installationskunst und Klangkunst wird eine Interpretation von Klanginstallationen als atmosphärische Kunstwerke vorgeschlagen, die sich auf die von Gernot Böhme entwickelte ästhetische Theorie der Atmosphären und der Klangkunst in ihrer Form eher räumlicher als zeitlicher künstlerischer Praxis stützt. Es wird ein persönlicher künstlerischer Ansatz für Klanginstallationen vorgeschlagen, wobei intimen und häuslichen Räumen als idealen ästhetischen Räumen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, für die Klangwerke spezifisch gestaltet werden können. Dieser Ansatz wird sowohl in seinen theoretischen als auch in seinen philosophischen Aspekten diskutiert, wobei er sich auf Peter Sloterdijks Spherologie stützt, und in seinen Möglichkeiten der praktischen Umsetzung anhand einiger konkreter Beispiele von Klangwerken von Max Neuhaus und einer neueren Arbeit des Autors.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:112285
BetreuerInnen Eckel, G.
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Messtechnische Evaluation von Rund-Um-Beschallungsanlagen

AutorInnen Hoffbauer, E.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter 3D sound
Abstract Eine genaue und immersive, räumliche Wiedergabe von Audiosignalen wird von vielen Parametern beeinflusst, wie unter anderem dem Wiedergaberaum, der Lautsprecheranordnung und den für die Signalverarbeitung verwendeten Algorithmen. In dieser Masterarbeit werden Ansätze für die Qualitätsbestimmung von Rundumbeschallungsanlagen untersucht, wie beispielsweise Lokalisationschärfe und Quellbreite, Klangfarbentreue und Direkt/Diffus-Verhältnis. Als Grundlage dafür dient die Messung von mehreren Ambisonischen Raumimpulsantworten, mit welchen das Wiedergabesystem und der Wiedergaberaum eindeutig beschrieben werden. Dadurch können verschiedene Wiedergabetechniken auf dem vermessenen Lautsprecheranordnung digital simuliert und bewertet werden. Bereits existierende Gütemaße werden im Rahmen dieser Arbeit auf ihre Anwendbarkeit geprüft und bei Bedarf angepasst oder neu erarbeitet.
BetreuerInnen Frank, M., Höldrich, R.
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Under Pressure: An Interactive Appropriation of Helmut Lachenmann’s Pression

AutorInnen Questa, B.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Interaction Design
Schlagwörter audiovisuell, Spiel, Interaktion
Abstract Under Pressure ist eine interaktive Appropriation von Helmut Lachenmanns 1969er Werk für Solocello, Pression. Es zeigt die Originalpartitur als „2D Platformer“ -Videospiel, bei dem ein benutzergesteuerter Avatar mit Elementen kollidiert, um eine Vielzahl von Klangereignissen auszulösen. Dieser entsprechende schriftliche Teil untersucht den ideologischen und philosophischen Hintergrund der Appropriation und ihre Beziehung zu größeren Bewegungen wie der Moderne und der Postmoderne. Der erste Abschnitt befasst sich mit der Figur von Helmut Lachenmann und seiner Beziehung zur Moderne, der zweite Abschnitt über die Aneignung und ihre Beziehung zur Postmoderne und schließlich der letzte Abschnitt untersucht Under Pressure von einem theoretischen Standpunkt aus, in dem Under Pressure als eine Form künstlerischer Forschung dargestellt und dadurch schlägt die interaktive Aneignung vor, um das Originalwerk auf neue Weise zu erforschen und zu erleben.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:109115
BetreuerInnen Eckel, G.
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Bodily Experience in Stage Arts

AutorInnen Lee, D.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Embodiment
Schlagwörter Embodiment, Komposition, Performance
Abstract Diese Arbeit fasst aktuelle Forschungsergebnisse zu verschiedenen Aspekten der Körperwahrnehmung in den Bühnenwerken des Autors zusammen. In der Bühnenkunst kann die Idee der körperlichen Wahrnehmung aufgrund der Komplexität des menschlichen Geistes eine Mehrdeutigkeit in ihrer Definition aufweisen. Um genau zu sein, wird in einer Live-Präsentation möglicherweise nicht nur ein taktiler Reiz auf der Haut oder anderen Organen berücksichtigt. Der Autor konzentriert sich auf die Analyse seiner jüngsten Bühnenwerke, in denen mehrere menschliche Sinne auf verschiedene Weise untersucht wurden, und versucht die Reize zu kategorisieren, technische Methoden zu demonstrieren und die Ästhetik zu definieren.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:111753
BetreuerInnen Ciciliani, M.
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Sprachsignalverbesserung für In-Ear-Kopfhörer

AutorInnen Merz, P.
Jahr 2021
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Akustik, microphone arrays, Quell- und Empfangsrichtwirkung, Richtmikrofone, Richtwirkung, Signalverarbeitung
Abstract In-Ear Kopfhörer mit Telefonie Funktion haben häufig zwei Mikrofone an der Außenseite, um mittels Beamforming das Sprachsignal des Nutzers zu verbessern. Verfügt ein solcher Kopfhörer außerdem über hybride, aktive Geräuschunterdrückung, so ist ein weiteres Mikrofon im Inneren, in Richtung Gehörgang zeigend notwendig. Ziel dieser Arbeit ist es ein Beamforming System zu entwerfen, dass mit dem inneren und nur einem äußeren Mikrofon arbeitet und damit die Anzahl der benötigten Mikrofone für einen solchen Kopfhörer auf zwei reduziert. Dazu werden zunächst die allgemeinen Eigenschaften von Mikrofonarrays erster Ordnung und die Dämpfung des Signals am innenliegenden Mikrofon untersucht und vermessen. Mit den Ergebnissen wird ein adaptives System entwickelt, dass die Dämpfung bei beliebigen Tragesituationen kompensieren kann und die Geräuschunterdrückung durch Ausrichtung der Richtcharakteristik maximiert.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Development and Evaluation of an Algorithm for the Enhancement of First-Order Ambisonic Impulse Responses

AutorInnen Hoffbauer, E.
Jahr 2020
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Schlagwörter Ambisonics, B-Format, Higher-Order Ambisonics (HOA), microphone arrays
Abstract Für die immersive Nachbildung eines Raumklangs mit z. B. einem Faltungshall bietet es sich an, eine Ambisonische Raum-Impulsantwort (ARIR) mit einem Mikrofonarray zu messen. Diese wird üblicherweise der Einfachkeit halber in der ersten Ambisonischen Ordnung aufgenommen. Höhere Ambisonische Ordnungen versprechen neben mehreren Vorteilen eine genauere Richtungsauflösung und bessere Tiefenstaffelung und somit eine größere, subjektiv empfundene Natürlichkeit der Aufnahme. Ein Verbesserungansatz ist es also, Algorhitmen zu entwickeln, die ausgehend von aufgenommenen Signalen niedrigen Ordnungen ein möglichts naturgetreues Ambisonisches Signal für höhere Ordnungen rekonstruieren. Im ersten Teil dieser Projektarbeit wird ausgehend von bestehenden Methoden, wie z. B. der Spatial Decompostion Method (SDM), ein Algorhitmus entwickelt, der aufbauend auf der Schätzung des Pseudo-Intensitätsvektor mehrere Richtung der Ausganssignals dekodiert und daraus eine Impulsantwort beliebig hoher Ordnung rekonstruiert. Im zweiten Teil werden anschließend seine möglichen klanglichen Vorteile und Nachteile gegenüber anderen Algorithmen mit einem Hörversuch untersucht und ausgewertet.
URL https://phaidra.kug.ac.at/o:111754
BetreuerInnen Frank, M.