Abschlussarbeit

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DIY Mixed Order Ambisonics Microphone Array

AutorInnen Romanov, M.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract In this work a Mixed-Order-Ambisonics microphone is build. Several approaches to equalize spherical microphones are presented and the easiest way used by multichannel filters to achieve a good sounding result. The idea here is to build a cheap microphone array that can compete with others available on the market. Also it must be easy to build alone without assuming to much theory so everyone can do this at home.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73334
BetreuerInnen Ritsch, W.
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Kompakte Kugellautsprecheranordnungen: Neue Ansätze für Filter und Anordnung

AutorInnen Riedel, S.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Kompakte Kugellautsprecheranordnungen setzten eine modale Richtwirkungssteuerungstechnik ein, um gezielt Wandreflexionen anzuregen. In ihrer Auffürhungspraxis (z.B. mit dem IKO) hat sich gezeigt, dass hauptsächlich Reflexionen aus der Horizontalebene verortbare Hörereignisse ergeben, vor allem an nahe gelegenen Wänden oder Reflektoren. Zudem ist bekannt, dass die Lokalisation von Hörereignissen in der Horizontalebene genauer ist. Damit begründet sich die Motivation dieser Arbeit, Weiterentwicklungen an der modalen Richtwirkungssteuerung vorzunehmen. Insbesondere wird eine kombinierte Ansteuerung mit gemischter modaler Ordnung und diskreten Amplitudengewichten entwickelt, um eine höhere horizontale Auflösung zu erreichen. Der Ansatz erlaubt auch, spezielle neue Anordnungen anzudenken und zu entwickeln, die eine höhere Konzentration der Lautsprecher in der Horizontalebene aufweisen. Zusätzlich diskutiert die Arbeit eine Zweibandlösung zur Ansteuerung kompakter Kugellautsprecheranordnungen. Im tieferen der beiden Bänder ist die modale Richtwirkungssteuerung realisierbar und kann mit kurzen Abgleich- und Übersprechdämpfungsfiltern entworfen werden. Im höheren Band ist die Richtwirkungssteuerung beeinträchtigt durch Richtungsmehrdeutigkeiten und die fokussierte Abstrahlung der Lautsprecher, daher wird dort ein Amplitudeschwenkansatz eingesetzt, z.B. mittels AllRAD.
BetreuerInnen Zotter, F.
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Algorithmen zur Erzeugung mehrerer Diffusfeldsignale

AutorInnen Blochberger, M.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract folgt
BetreuerInnen Zotter, F.
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Artistic Time-Stretching

AutorInnen Planton, M.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Die Erzeugung einer Auditory Virtual Environment nach Jens Blauert, kurz AVE genannt, ist die Erschaffung des auditiven Teils einer interaktiven virtuellen Umgebung. In dieser virtuellen Umgebung haben Menschen Empfindungen, die nicht ihrer physikalischen Umgebung entsprechen. Time-Stretching bezeichnet eine zeitliche Dehnung eines Audiosignals ohne Tonhöhenänderung. Dies kann mit verschiedenen Algorithmen erfolgen, die jedoch unterschiedliche Artefakte erzeugen. Es wurde das Konzept “Artistic Time-Stretching” entwickelt, welches diese Artefakte bewusst als musikalischen Effekt nutzt, um eine AVE zu kreieren. Um dieses Konzept in einer Theaterproduktion von Kafkas “Der Prozess” praktisch einzusetzen, wurde die benötigte echtzeitfähige Software entwickelt. Mit Hilfe von Ambisonics, einer Form von dreidimensionaler Beschallung, entstand eine Live-Performance in Kooperation mit Regisseuren und Schauspielern, welche als Teil des Theaterstücks erfolgreich in den Aufführungen Verwendung fand.
BetreuerInnen Ritsch, W.
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Verbesserte räumliche Wiedergabe durch Quellseparation

AutorInnen Meyer-Kahlen, N.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Music Information Retrieval
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Efficient prediction of the listening area for plausible reproduction

AutorInnen Kurz, E.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Ambisonics, Surround, Wiedergabetechnik
Abstract Bei Planung und Installation umgebender Lautsprecheranordnungen zur Reproduktion dreidimensionaler Schallfelder ist u.a. die Größe des bespielbaren Publikumsbereichs mit plausibler Lokalisation von großer Bedeutung. Dieser Bereich, kurz Hörbereich genannt, wird heutzutage auf Grund von Erfahrungswerten während der Planung geschätzt und kann jedoch erst bei der Inbetriebnahme einer Lautsprecheranordnung vollständig bestimmt werden. Um eventuelle Planungsfehler zu vermeiden ist die Prädiktion des Hörbereichs von großer Wichtigkeit. Bei der Prädiktion des Hörbereichs hat sich die Verwendung eines effizienten erweiterten Energievektors als sinnvoll erwiesen [43]. Die Erweiterung des Energievektors versucht Laufzeit- und Pegelunterschiede in Abhängigkeit der Hörposition zu berücksichtigen. Ausgehend von Erkenntnissen aus [43] wird in dieser Masterarbeit ein existierender Algorithmus zur Prädiktion des Hörbereichs weiter entwickelt. Es wird ein frequenzabhängiges Panning anhand der Ergebnisse von [37] integriert. Weiterhin wird ein Spiegelquellenmodell implementiert um Wandreflexionen beliebiger Ordnung simulieren zu können. Außerdem wird die Abstrahlcharakteristik der verwendeten Lautsprecher integriert. Hierfür werden die Abstrahlcharakteristiken verschiedener Lautsprechermodelle aufgenommen. Es wird ein Hörversuch geplant und durchgeführt, anhand dessen bestimmte Parameter des bestehenden Algorithmus optimiert werden.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76980
BetreuerInnen Frank, M., Sontacchi, A.
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Schallleistungsberechnung von HATS-Daten der DirPat-Datenbank und Klangfarbenanalyse von Gesangsaufnahmen im Doppelkreis-Mikrofon-Array

AutorInnen Bereuter, P.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Diese Bachelorarbeit gliedert sich in zwei größere Kapitel. Im ersten Kapitel wird eine mit der Softwareapplikation Matlab durchgeführte Schallleistungsberechnung dokumentiert. Bevor der Berechnungsprozess in Matlab genauer erläutert wird, werden theoretische Hintergründe und Vergleiche mit relevanten Normen durchgeführt. Die Schallleistungsberechnung und Diskussion der Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf einen vermessenen Kunstkopf (engl. Head and Torso Simulator). Der Kunstkopf ist in einem speziellen Doppelkreis Mikrofon Array vermessen worden. Die dazu notwendige Datenaufbereitung wird im dazugehörigen Unterkapitel nach den theoretischen Hintergründen erklärt. Im gleichen Mikrofonaufbau sind auch Gesangsaufnahmen gemacht worden. Die Aufnahmen dienen dazu, die richtungsabhängige Klangfarbenänderung genauer untersuchen zu können. Dieses Themengebiet bildet den Inhalt des zweiten Kapitels dieser Arbeit. Die Klangfarbenanalyse wird anhand von Audiodeskriptoren durchgeführt. Diese Audiodeskriptoren werden mittels einer speziell auf die Klangfarbenanalyse zugeschnittenen Toolbox in Matlab berechnet. Es werden auch im zweiten Kapitel wieder theoretische Hintergründe angeführt. Danach werden durchgeführte Nachbearbeitungen der Aufnahmen im Unterpunkt der Datenaufbereitung angeführt. Abschließend wird die Struktur des für die Berechnung der Deskriptoren geschriebenen Matlab-Codes angeführt, ehe dann die eigentliche Klangfarbenanalyse im Unterpunkt Ergebnisse durchgeführt wird. Ziel dieser Arbeit ist es, einen einfachen Berechnungsweg zur Schallleistungsberechnung im Doppelkreis Mikrofon Array zu erstellen und dessen Genauigkeit mithilfe einer Fehlerabschätzung zu dokumentieren.Weiters soll eine systematische Methode zur Klangfarbenanalyse der Gesangsaufnahmen im Doppelkreis Mikrofon Array mit Matlab erarbeitet werden. Abgeschlossen wird die Arbeit durch das Anführen der positiven und negativen Aspekte, die bei Verwendung der auf Klangfarbenanalyse spezialisierten Matlab-Toolbox streten.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Trennung von Sprache und Hintergrundgeräuschen

AutorInnen Häusler, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract In dieser Bachelorarbeit sollte eine Methode für das Herausfiltern von Sprache aus einem Stereo-Audio-Signal definiert und ausgearbeitet werden. Hierfür wurde die Kohärenzfunktion zweier Kanäle gebildet und mithilfe spektraler Filterung bzw. Manipulation eine Maske generiert, welche die Signalanteile, die vermutlich Sprache enthalten, isoliert aus dem Eingangssignal extrahiert. Der in Matlab ausgearbeitete Algorithmus wurde in JUCE als VST-Plugin implementiert und gestestet.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Binaural 3D Audio - Die Geschichte und die Zukunft

AutorInnen Langgartner, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract In dieser Arbeit soll die Thematik der dreidimensionalen binauralen Wiedergabe zusammengefasst vorgestellt werden. Dabei wird versucht, neben dem theoretischen Grundwissen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorzustellen um somit die Gedanken für zukünftige Entwicklungen anzuspornen. Im vorletzten Kapitel wird auf den am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz entwickelten Kopfhörerprototypen eingegangen und einen mit diesem Kopfhörern durchgeführter Test evaluiert.
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Modellierung der Echounterdrückung unterschiedlicher Reflexionseigenschaften

AutorInnen Wegler, K.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Klang und Raum
Abstract Modellierung der Echounterdrückung unterschiedlicher Reflexionseigenschaften Der Präzedenzeffekt beschreibt eine Gruppe von Wahrnehmungsphänomenen, bei dem der Direktschall die Wahrnehmung dominiert. Studien zum Präzedenzeffekt verwenden üblicherweise das Paradigma der Spiegelschallquelle um den Einfluss von Reflexionseigenschaften wie Absorption, Laufzeit oder Richtung auf die Wahrnehmung zu untersuchen. Bei Schallreflexionen an realen Wänden kommt es aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit zu einer teilweisen räumlichen und zeitlichen Aufweitung des reflektierten Schalls. Dabei beschreibt der Streuungskoeffizient den Anteil der Energie, welcher nicht in Richtung der Spiegelreflexion reflektiert wird. In dieser Arbeit soll ausgehend von einem Modell einer diffusen Reflexion die Ausbildung des Präzedenzeffektes in Form der Echoschwelle in einem Hörversuch untersucht werden. Die gewonnenen Versuchsdaten sollen zusammen mit bereits bestehenden Daten dazu verwendet werden, um ein Wahrnehmungsmodell der Echounterdrückung zu erweitern.
BetreuerInnen Wendt, F., Höldrich, R.
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Modalsynthese rechteckiger Platten

AutorInnen Bradl, H.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract Ziel dieser Arbeit ist die Anwendung der Modalsynthese auf isotrope rechteckige Platten. Anhand solch einfacher Körper bekommt man ein gutes Verstandnis für das Verfahren und die einzelnen Schritte, die bei einer Implementierung zu beachten sind. Im einführenden Teil wird, so ausführlich es im Rahmen einer Bachelorarbeit möglich ist, versucht, grundlegende Prinzipien zu erläutern bzw. herzuleiten. Auch wird kurz auf schwingende Saiten, Stäbe und Membranen eingegangen. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der detaillierten Modellierung rechteckiger Platten, wobei 15 verschiedene Randbedingungen behandelt werden.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73328
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Attractive Correlations

AutorInnen Giannoutakis, K.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract This thesis presents the performance ecosystem “Attractive Correlations”. In the emerging field of the ecosystemic framework in music, an overlooked conviction seems to contradict a fundamental principle in this line of creative thought. “Attractive Correlations” propose new directions for dealing with the problematic of the reduced ability of experiencing some of the reciprocal relationships between the involved agencies. The methods that were implemented in the artistic work and investigated in this thesis are: the dissolution of the central stage by the installative articulation of space with various smaller stages and spots, the dynamic alteration of listening modes for the human-agents, the reduced influence of the agency of technocratic determinism via dynamical DSP routines, the extension of the algorithmicity in a perceivable performative domain and the audience conditioning through preparatory events and unconventional concert configurations.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73300
BetreuerInnen Eckel, G.
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"El Camino" Texturbasiertes Komponieren in der Computermusik

AutorInnen Mayer, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract „El Camino“ (dt. der Weg) ist Titel und Thema sowohl des künstlerischen Klangstücks wie auch der vorliegenden schriftlichen Arbeit. Diese versteht sich einerseits retrospektiv als ideologische wie auch technisch-handwerkliche Dokumentation, andererseits auch als tiefer gehende Betrachtung und Kontextualisierung des künstlerisch-kreativen Zugangs an das genannte Stück. Dass sich hierbei Texturen zum zentralen Bedeutungsschwerpunkt erheben, suggeriert bereits der Untertitel der Arbeit. Der Weg, den es hierbei zu beschreiten gilt, beginnt zunächst mit der Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten (Kapitel 2), welche sich sowohl in der vorliegenden Arbeit wie auch möglicherweise darüber hinaus als Hilfsmittel zur Beschreibung klanglicher Phänomene begreifen lassen. So sollen hier Begriffe wie „Textur“, „Drone“ und „Geste“ einander gegenübergestellt und miteinander verglichen sowie auch deren Misch- bzw. Übergangsformen herausgestellt werden. Fortgesetzt wird die Wanderung mit Kapitel 3 mit einer Darstellung jener Inspirationsquellen, welche sich für das eigene Schaffen in mannigfaltiger Hinsicht als – im buchstäblichen Sinne – wegweisend zeichnen. Kern-Wegstück der Arbeit ist unmissverständlich Kapitel 4, der Weg – „El Camino“ – per se. Hier sollen einerseits metaphorisch-ideologische Überlegungen zum Stück angestellt, andererseits dessen Entstehungsprozess sowohl künstlerisch als auch technisch umrissen werden. Um dem Untertitel der vorliegenden Arbeit gerecht zu werden, sollen in diesem Zusammenhang drei unterschiedliche repräsentative Klangtexturen des Stücks eingehend beleuchtet werden, was mit einer groben Erläuterung des zugrunde liegenden Programmiercodes mit entsprechendem klanglichen Resultat einhergeht.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73329
BetreuerInnen Ciciliani, M.
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Musicking - kammermusikalische Aspekte in "together - alone" und "encounters"

AutorInnen Trenkwalder, A.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract In der vorliegenden Bachelorarbeit beschreibe ich zwei Stücke für Instrumente mit Live-Elektronik, die sich mit der Frage der „kammermusikalischen Qualitäten“ von Live-Elektronik künstlerisch auseinandersetzen. Zu diesem Zeitpunkt stellten sich mir folgende Fragen: „Wie kann ich Live-Elektronik als einen gleichwertigen Partner zu einem Instrumentalisten etablieren bzw. vice versa?“ „Welche Formen der Interaktion zwischen Instrumentalist und Live-Elektronik-Musiker sind möglich?“ „Welche Rolle spielt physische Präsenz beim Musizieren (mit Live-Elektronik)?“ Diese Fragen werden in den Stücken together – alone und encounters auf verschiedene Weise behandelt und bilden die Grundlage für diese Bachelorarbeit.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73303
BetreuerInnen Eckel, G.
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Das soziopolitische Potential von Raumakustik im Angesicht zeitgenössischer Gestaltungsmöglichkeiten

AutorInnen Manhartsberger, A.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Ausgangspunkt der Arbeit bilden zwei, musikalische Strömungen nach 1950, deren soziopolitische Forderungen zum fruchtbaren Boden künstlerischer Auseinandersetzung mit Raum werden sollten. Der historische Abriss ist als selektive Interpretation vorliegender Quellen zu deuten, um jene Aspekte zu verdeutlichen, die meiner Meinung nach im Kontext elektronischer Raummusik nach wie vor von Bedeutung sind. Durch den Exkurs in die Raumsoziologie und den Verweis auf die Phänomenologie der Wahrnehmung, soll die folgende Argumentation in den zeitgenössischen Diskurs der Konstitution von Raum, gebettet werden. Den Hauptteil bildet die Besprechung von zwei Installationen und einem fixed-media Stück eigener Praxis, für deren Realisierung die Auseinandersetzung mit Raum und seinen sozialen und soziopolitischen Wirkungen zentral von Bedeutung wurde. Motivation dieser Arbeit ist meine Ansicht, dass wir als Komponist*innen besonders heute, in Zeiten des zunehmendem politischen Totalitarismus und dem Verfall der Demokratie, dazu aufgerufen sind, die zur Verfügung stehenden künstlerischen Mittel zu erkennen, um gestalterisch am Konstitutionsprozess der gesellschaftlichen Wirklichkeit, teilzunehmen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:73304
BetreuerInnen Ciciliani, M.
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ELSE: An Artistic Study on Algorithmic Agency in Sound Synthesis Composition

AutorInnen Pozzi, D.
Jahr 2018
Art der Arbeit Computermusik-Projekt
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract This article presents the development of a SuperCollider patch as a case study of the influence of algorithmic processes and algorithmic thinking in computer music practice. The crucial stages involved in the experimental design of a sound synthesis algorithm are analysed from a critical perspective that aims at exploring the multifaceted dynamics underpinning the relationship between artist and algorithmic process. In doing this, I’ll try to highlight the different agencies that contribute to shape the creative process of composing music with computers. It is suggested that the process of constant reconfiguration, intended as the iterative adaptation that takes place between an artist and the algorithms employed, has a major generative role in algorithmic practice. We may identify this generative element as one specific expression of the agency of the algorithmic. The case study is based on a retrospective documentation of Else, a generative algorithm conceived and realised in SuperCollider.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:77435
BetreuerInnen Pirrò, D.
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Perceptually Motivated Ambient Scene Recording and Parametric Source Embedding

AutorInnen Frauscher, E.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Spatial Audio
Abstract Verschiedenste auf akustischen Reizen basierende Experimente erfordern eine originalgetreue, referenzierbare und plausible Reproduktion von virtuellen Audio Szenen, für welche in dieser Masterarbeit Aufnahme und Reproduktions Methoden sowie Konzepte zur Customisierung erforscht werden. Typischerweise dienen simulierte Raumimpulsantworten, die einen hohen Freiheitsgrad betreffend Adaptierungen bieten, als Ansatz - komplexere Szenen bereiten jedoch noch immer Schwierigkeiten, da nicht jede Parameter Einstellung eine natürliche Wiedergabe zur Folge hat. Als Alternative soll eine hybride räumliche Aufnahme- und Reproduktionstechnik entwickelt werden, die ein realitätsnahes Aufnehmen 3-dimensionaler Szenen und die Customisierung dieser durch Parametrisierung von eingebettetem Quellmaterial oder Modifizierung der gegebenen Aufnahme ermöglicht. Um die Natürlichkeit zu erhalten werden Schallfeld Größen für die Parametrisierung entweder aus Referenzen in der aufgenommenen akustischen Umgebung oder aus der Aufnahme selbst geschätzt. Der vorgeschlagene Aufnahme- und Parametrisierungsansatz ist dabei auf Lautsprecher-basierte Wiedergabe ausgerichtet und wird in Hörversuchen mit Kunstkopf oder anderen Referenz Aufnahmen verglichen, um unter anderem Attribute wie die Authentizität oder die Plausibilität zu evaluieren.
BetreuerInnen Zotter, F., Höldrich, R.
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Akustische Warnsignale und Verkehrslärmumgebung: Wiedererkennbarkeit und wahrgenommene Dringlichkeit von Fahrradklingeln

AutorInnen Frohmann, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Sonifikation
Schlagwörter Psychoakustik
Abstract Gutes Warnsignaldesign beginnt damit, zu beobachten und zu verstehen, wie Warnsignale individuell und allgemein wahrgenommen und bewertet werden. Im Straßenverkehr ist dies besonders wichtig, um neue Alarmsounds entwickeln und bestehende verbessern zu können. Besonders Fußgänger und Radfahrer profitieren von geeigneten Klingeln, Glocken und Hupgeräuschen, die zu ihrer Orientierung und Sicherheit beitragen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Fahrradklingeln im urbanen Straßenverkehr und Klangparametern, welche die empfundene Dringlichkeit dieser Warnsignale beeinflussen. Ein Hörversuch beleuchtet die Erkennbarkeit der Fahrradglocken in einem Pool von Alltagsgeräuschen und stellt die Dringlichkeitsbewertung der Stimuli sowohl in ruhiger Umgebung als auch in einem Verkehrslärm-Szenario dar. Es kann so eine Reihung der begutachteten Klingeln nach ihrer Effizienz als Warnsignal aufgestellt werden. Beeinflussende spektrale und temporale Klangeigenschaften machen die Aufstellung eines Modells der objektiven Dringlichkeit möglich.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76982
BetreuerInnen Höldrich, R., Weger, M.
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Ursignal- und Abstrahlungsfiltermodellierung von Musikinstrumenten mit optimaler Phase

AutorInnen Zagala, F.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Spatial Audio
Abstract Die Aufnahme musikalischer Instrumenten mit Richtwirkung anhand einer umhüllenden sphärischen Mikrofon-Anordnung führt häufig entweder zu einer komplizierten Abstrahlcharakteristik oder zu destruktiven Interferenzen bei hohen Frequenzen. Dabei, ergeben kleine Distanzunterschiede vom Instrument zu jedem Mikrofon eine unterschiedliche Ankunftszeit und dadurch entstehen große Phasendifferenzen. Aus diesem Grund, können frequenz-unabhängige Richtungsnterpolationsverfahren für die Mikrofonsignale, sei es durch lineare Dreiecks- oder Kugelflächenfunktionsinterpolation, entweder zu spektralen Verschlechterungen führen oder zu einer Verschiebung der Signal-Energie zu höhere Ordnungen. Beides beeinträchtigt das Ergebnis bei hohen Frequenzen. In dieser Arbeit wird eine Analysemethode vorgeschlagen, um Richtungsignale beliebiger Instrumente in ein interferenzfreies Ursignal und in Richtwirkungsfilter zu zerlegen. Die Bestimmung von beidem, Ursignal und Richtwirkungsfilter, basiert ausschließlich auf den Kurzzeitbetragsspektren der Mikrofonsignale, um Artefakten zu vermeiden. Die Betragsspektren werden mit einer vereinfachten Phase aus Phasenrekonstruktionsverfahren ergänzt.
BetreuerInnen Höldrich, R., Zotter, F.
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Waterside - Die Entwicklung eines Audio Games

AutorInnen Böhm, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Diese Bachelorarbeit ist im Rahmen des Seminars ”Computermusik und Medienkunst“ zum Thema ”Audio Games“ entstanden. Im Unterschied zu traditionell eher visuell orientierten Computerspielen spielt in Audio Games der H¨orsinn eine zentrale Rolle. Im Zuge des Seminars wurde von jedem teilnehmenden Studierenden ein eigenes Audio Game konzipiert und als Prototyp implementiert. In dieser Arbeit werden zunächst Spiele im Allgemeinen – bis hin zu Audio Games im Speziellen – aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Kern dieser Arbeit ist die Dokumentation des Designs und der Implementation eines Jump’n’Run Gehörbildungs-Lernspiels. Im Spiel – Waterside – werden auditiv vermittelte Aufgabenstellungen innerhalb einer zweidimensionalen Spielwelt durch ”physikalische“ Interaktion mit visualisierten Lösungsmöglichkeiten beantwortet. Die zu lösenden Aufgaben sind vom Seashore Test inspiriert und sollen eine spielerische Vorbereitung für diesen ermöglichen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76977
BetreuerInnen Zmölnig, J.
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Ambisonischer Multibandcompressor

AutorInnen Huber, M.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Spatial Audio
Abstract folgt
BetreuerInnen Rudrich, D.
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game over

AutorInnen Ressi, C.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Schlagwörter Game, Interaktion, Open World
Abstract Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, inwiefern das Computerspiel als eigenständiges künstlerisches Medium verstanden werden kann und welche Möglichkeiten es für die Gestaltung interaktiver audiovisueller Kunstwerke bietet. Der Autor geht dabei in erster Linie von seiner eigenen Werkreihe game over aus und erläutert anhand konkreter Beispiele die spezifischen Eigenschaften des Mediums, insbesondere die Auswirkungen konstitutiver, operativer und impliziter Spielregeln auf das Spielerlebnis und die Hervorbringung emergenter, offener Formen, aber auch die Entstehung diverser virtueller Raumerfahrungen, die Rolle teleologischer Prozesse in Form von Belohnung und Bestrafung sowie die Konstruktion und Destruktion von Spielwelten als formales und performatives Gestaltungsmittel.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76979
BetreuerInnen Ciciliani, M., Utz, C.
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Influence of the form factor on the pitch of glides

AutorInnen Kerle, L.
Jahr 2018
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Psychoakustik
Schlagwörter Frequency glides, Sonifikation
Abstract Wie der Titel schon andeutet, beschäftigt sich die folgende Arbeit mit den sogenannten Glides. Glides sind kurze Tonimpulse, welche ihre Momentanfrequenz in aufsteigender oder absteigender Richtung verändern und durch ihre Dauer, die Bandbreite des durchlaufenen Frequenzbereichs und den arithmetischen Mittelwert des Frequenzbereichs definiert sind. Bereits vorangegangene Untersuchungen zeigen, dass bei hinreichend kleinen Dauern und Frequenzbereichen keine Frequenzänderung wahrgenommen wird, sondern lediglich eine einzelne Tonhöhe. Um diese wahrgenommene Tonhöhe genauer zu erforschen, wird ein Experiment mit jenen Glides durchgeführt. Bevor das Experiment jedoch genauer erläutert wird, gibt diese Arbeit noch einen kurzen Einblick in die vorhandene Literatur und die bereits durchgeführten Experimente. Anschließend folgt eine Beschreibung des Experiments, bei welchem je zwei Glides miteinander verglichen werden, welche in der Dauer, dem Umfang der Frequenzänderung und der arithmetischen Mittenfrequenz ident sind, sich allerdings in der Richtung der Frequenzänderung voneinander unterscheiden. Es ist nun das Ziel, die Form der Glides, also den Verlauf der Momentanfrequenz, so zu verändern, dass für den Up-Glide und den Down-Glide die selbe Tonhöhe wahrgenommen wird. Es werden unterschiedliche Bedingungen untersucht und für jede Bedingung ein Formfaktor ermittelt, bei welchem die Tonhöhe von Up-Glide und Down-Glide übereinstimmt. Es folgt eine statistische Analyse der Ergebnisse, um die Signifikanz der erhaltenen Werte zu überprüfen. Abschließend werden die LeserInnen auf weiterführende Experimente hingewiesen.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:76978
BetreuerInnen Höldrich, R.
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Sound Event Detection for Smart Card

AutorInnen Linke, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Masterarbeit
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Schlagwörter Music Information Retrieval, Neuronale Netze
Abstract folgt
BetreuerInnen Sontacchi, A.
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Sonifikation von Flugverkehrsdaten

AutorInnen Kerber, J.
Jahr 2018
Art der Arbeit Toningenieur-Projekt
Themenfeld Audiosignalverarbeitung
Abstract folgt
BetreuerInnen Weger, M.