BEM 4 - GRAINY - Granularsynthese in Echtzeit

Norbert Schnell

18.11.2002

Künstlerisch-Wissenschaftliche Publikation

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BEM 4

 

GRAINY - Granularsynthese in Echtzeit

Der vorliegende Artikel beschreibt die MAX-Objektsammlung GRAINY, die am IEM Graz im Rahmen eines Projektes über Granularsynthese entwicklet wurde. GRAINY ermöglicht die einfache Implementation diverser Echtzeitanwendungen von Granularsynthese für die ISPW.

Vorwort des Herausgebers:

Band 4 der "Beiträge der Elektronischen Musik" beschreibt die Ergebnisse eines Projekts über Granularsynthese in Echtzeit. Angeregt durch die Ideen des Komponisten Klaus Hollinetz, der zwischen 1993 und 1995 mehrmals als Gastkünstler am IEM Graz arbeitete, wurde ein Spielinstrument für Echtzeit-Granularsynthese auf der Ircam Signal Processing Workstation unter MAX entwickelt. Die Komposition "Tide", die Hollinetz mit diesem System realisiert hat, wurde im Juni 1995 in Wien uraufgeführt. Ein Vortrag, in dem er seine Arbeitsweise in Graz erläutert hat, wird 1996 im Sammelband zur Ringvorlesung "Die Klangwelt am Rand der Datenautobahn" veröffentlicht.
Norbert Schnell hat das Granularsynthese-Instrument in MAX entwickelt und zu einer Objektsammlung erweitert, die den Aufbau verschiedener Granularsynthese-Maschinen erlaubt. Dieser Beitrag erklärt die Architektur von "GRAINY" und verdeutlicht anhand der Beispielanwendung "GRAINY's First" die Arbeitsweise mit dem System.
Der Artikel richtet sich an jene LeserInnen, die sowohl mit den Prinzipien der Granularsynthese als auch mit MAX auf der ISPW vertraut sind. Eine kleine Auswahl einführender Literatur in beide Gebiete ist im Literaturverzeichnis angegeben.
GRAINY ist zusammen mit diesem Artikel via anonymous FTP am IEM verfügbar:

(Robert Höldrich)

© 2000, zuletzt geändert am 10.2.2005.