Klangräume

Das Projekt „Klangräume“ ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit, Einblicke in aktuelle Forschung und state-of-the-art Technologie zu bekommen. Innerhalb des Projektes werden zwei verschiedene Klangräume realisiert, die thematisch aufeinander abgestimmt sind und auf unterschiedliches Publikum abzielen. Der erste Klangraum beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Raum und Zeit in der akustischen Kommunikation, der zweite mit der Übersetzung von Datensätzen aus der Klimaforschung in räumlich erfahrbare Formen. Jeder Klangraum findet als Installation in Kooperation mit einer Kunstinstitution statt. Dabei wird eine neue Art der Interaktion von Mensch und Technologie exploriert.

Drei Elemente werden in den „Klangräumen“ miteinander verbunden, und erstmals in einem holistischen Framework evaluiert: Klang als Wissensvermittler, der interaktiv gesteuert wird und so embodiment ermöglicht. Dessen Kombination ist Sonic Interaction Design – SID. Das Projekt „Klangräume“ versucht durch mehrdimensionale Evaluierung von SID-Systemen - „in the wild“ und unter Laborbedingungen – eine Methodologie der ganzheitlichen Bewertung von akustischer Human-Computer-Interaction zu entwickeln.

Das Projekt „Klangräume“ möchte das in der Steiermark vorhandene Wissen zum Sonic Interaction Design (Kunstuniversität Graz/ Institut für Elektronische Musik und Akustik) und zur Human-Computer-Interaction (FH JOANNEUM Graz, Informationsdesign) zu einem interdisziplinären Untersuchungsfeld verbinden. Dabei bauen wir auf einem Portfolio laufender und abgeschlossener Forschungsprojekte auf und vergesellschaften deren Ergebnisse: einerseits wird eine breite Öffentlichkeit in HCI-Evaluierungsmethoden eingebunden, andererseits wird - durch die neuartige interaktive Präsentation von Forschungsergebnissen - ein partizipativer Diskurs angeregt.