Signalverarbeitung und Akustik

Signalverarbeitung und Akustik

Der Forschungsbereich Signalverarbeitung und Akustik gliedert sich in die Themenfelder Spatial Audio, Psychoakustik und Audiosignalverarbeitung. Diese Profilstärken haben sich aus der ursprünglichen Aufgabe des Institutes sowie aus jenen Herausforderungen geformt, die sich aus dem Wandel der Zeit ergeben.

Signalanalyse, -transformation und Informationsextraktion bis hin zur Klangsynthese, sowohl im Zeit-Frequenz-Bereich als auch im Raum, liefern eine fruchtbare Basis für KomponistInnen und MusikologInnen. Die Psychoakustik bedient sich der Signalverarbeitung bei der Erstellung von objektiven Hörmodellen und hilft, Analyse-, Modifikations- und Syntheseprozesse in der Praxis gehörgerecht einzuschätzen.

Spatial Audio

Neben der Rundumerfassung und -erzeugung akustischer Szenen und Räume, wird die Schallabstrahlung einzelner Schallquellen, z.B. Musikinstrumente, beforscht, um sie in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu reproduzieren. Bei der Reproduktion akustischer Abbilder werden sowohl lautsprecherbasierte als auch kopfbezogene Methoden eingesetzt.

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Audiosignalverarbeitung

Im Bereich der Audiosignalverarbeitung konzentrieren wir uns am IEM vor allem auf die Klanganalyse, Klangmodellierung und die Extraktion musikalisch bzw.  sprachlich relevanter Eigenschaften und Informationsmerkmale. Das Themenfeld umfasst Methoden der Zeit-Frequenz-Verarbeitung, der Multiratenverarbeitung und der adaptiven Filterung.

Psychoakustik

Unsere Forschungstätigkeit in der Psychoakustik umfasst Versuchsdesign und Evaluierungsmethoden. Darüber hinaus werden objektive Beurteilungsmodelle entwickelt, die eine Vorhersage über die subjektive Empfindung von physikalischen Schallreizen ermöglichen. Zentral interessiert uns, welche akustischen Signaleigenschaften die Ursachen für unterschiedliche Hörempfindungen und -wahrnehmungen sind und inwieweit diese prognostiziert werden können.

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