Abschlussarbeit

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Tonalisa - Software zur Betrachtung von Obertonstrukturen

AutorInnen Schmidt-Philipp, D.
Jahr 2016
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Themenfeld Algorithmische Komposition
Abstract Der Zusammenklang von musikalischen Tönen variiert sowohl mit dem Abstand der Tönhöhen zueinander, als auch mit der absoluten Tonhöhe. Bereits kleine Intonationsfehler können eine große Wirkung haben. Gründe dafür findet man z.B. in der Rauhigkeit, die bei nahegelegenen Sinustönen zu hören ist, sowie im Teiltonspektrum - der Zerlegung eines natürlichen Klanges in dessen sinusförmige Anteile - welches bei einem Zusammentreffen zweier Schwingungen ein Muster von Beziehungen zwischen den Teiltönen aufspannt. MusikerInnen, die während des Musizierens selbst intonieren müssen, (und deren Angeh örige/Nachbarn) wissen um die Wichtigkeit einer genauen Intonation. Dennoch ist selbst für ausgebildete MusikerInnen der bewusste Umgang mit verschiedenen Stimmungen bei weitem nicht selbstverständlich. Grund dafür ist wohl einerseits, dass viele Ohren sich an die momentan vorherrschende Stimmung (=gleichstufige Temperatur) gewöhnt haben und nicht (mehr?) sensibel genug sind, um sich daran zu stören, andererseits die Beschäftigung mit Alternativen mühsam scheint. Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Software, die dabei helfen kann, sich ein klareres Bild mikrotonaler Zusammenhänge zu machen. Dazu dient eine Visualsierung von Spektren in Diagrammen mit spiralförmiger Frequenzachse. Die darzustellenden Spektren sind Frequenzanalysen von Audiodaten, sowie musikalisch-mathematisch konstruierte Datensätze. Anhand mit dieser Software erstellter Diagramme werden einige mikrotonale Phänomene gezeigt.
URL http://phaidra.kug.ac.at/o:45274
BetreuerInnen Höldrich, R.